Schrecklicher Brand in Grenoble: Zwei Kinder springen aus 12 Metern Höhe, um den Flammen zu entkommen

Als das Feuer ausbricht, sind die beiden Kinder allein zu Hause. Um dem Flammen zu entkommen, springen sie aus rund 12 Metern Höhe in die Arme von Passanten.

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Es sind alptraumhafte Szenen die sich am 21. Juli in Grenoble abspielen. Im dritten Stock eines Wohngebäudes bricht ein schreckliches Feuer aus und wie das französische Magazin France Bleu Isère berichtet, sind in einer der Wohnungen zwei Kinder im Alter von 3 und 10 Jahren gefangen.

Alptraumhafte Bilder

Dichter schwarzer Rauch steigt in immer größeren Wolken auf und die beiden Kinder haben keine andere Wahl: Etwa zwölf Meter weiter unten, am Fuße des Gebäudes, haben sich einige Passanten eingefunden und machen sich bereit, die beiden Kinder aufzufangen.

Der Ältere hält also seinen kleinen Bruder an dessen Anziehsachen aus dem Fenster und lässt ihn schließlich los. Die unten stehenden Passanten fangen ihn mühelos auf. Schließlich springt auch der ältere der beiden. Eine spektakuläre Szene, die von Bewohnern des Viertels gefilmt wird.

Zwei verletzte Retter

Die Feuerwehr versichert, dass es den Kindern gut gehe und sie lediglich für ein paar Tests wegen einer möglichen Rauchvergiftung ins Krankenhaus gebracht wurden. Auch zwei der Männer, die die Kinder aufgefangen haben, wurden wegen möglicher Unterarmbrüche ins Krankenhaus eingeliefert.

Der Bürgermeister von Grenoble, Éric Piolle, spricht den Bewohnern des Viertels Villeneuve anschließend über die sozialen Netzwerke für diese "heldenhafte Rettung" seinen Dank aus:

Ich möchte den Bewohnern von Villeneuve danken, die heute auf heldenhafte Weise zwei Kinder vor dem Feuer in ihrer Wohnung gerettet haben. Hand in Hand haben sie es geschafft, dass die zwei Kleinen diesem Drama unversehrt entkommen konnten. Getreu der Tradition der Solidarität und der gegenseitigen Hilfe in Grenoble, die in La Villeneuve das ganze Jahr über präsent ist, wie wir während des Lockdowns miterleben durften (Lebensmittelversorgung, Nachbarschaftshilfe, Balkonkonzerte ...), konnten sie gemeinsam die Kinder retten. Ich wünsche, denjenigen, die bei dieser improvisierten Rettung leicht verletzt wurden, gute Besserung.