Junge Frau wird aus Fitnessstudio geworfen, weil ihr Outfit Männer "durcheinanderbringt“
Junge Frau wird aus Fitnessstudio geworfen, weil ihr Outfit Männer "durcheinanderbringt“
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Junge Frau wird aus Fitnessstudio geworfen, weil ihr Outfit Männer "durcheinanderbringt“

Die 22-jährige Studentin Marnie wird aus ihrem Fitnessstudio in Konstanz geworfen. Der Grund macht gerade Twitternutzer auf der ganzen Welt fassungslos.

Marnie, eine 22-jährige Studentin, besucht regelmäßig ein Fitnessstudio in Konstanz. Genauer gesagt geht sie dort bereits seit zwei Jahren trainieren. Aber an einem Tag sollte sich alles ändern, denn ihr geplantes Workout wird von einem sexistischem Erlebnis überschattet, das sie richtig traurig und wütend zugleich macht. Um ihrem Ärger Luft zu machen, postet sie auf Twitter ihr Sportoutfit. Der Grund lässt die User vor Wut in die Tasten hauen.

Unpassendes Sportoutfit

Der Grund? Sie wird nämlich nach wenigen Minuten aus den Räumlichkeiten verwiesen. Warum? Weil einer der Trainer ihr mitteilt, dass ihr Outfit unpassend ist.

Ich bin gerade aus meinem Fitnessstudio geworfen worden, weil meine Sportkleidung zu knapp war (hier ist ein Foto davon) und die Männer durcheinanderbrachte, die kamen, um Sport zu treiben. In welchem Jahrhundert leben wir nochmal? Echt traurig.

So schreibt die Studentin daraufhin auf Twitter. Zusätzlich zu dieser Nachricht postet sie ein Foto von ihrem Outfit, um zu zeigen, wie wenig aufreizend dieses ja eigentlich sei, sondern eine normale Sportbekleidung, die beinahe jede Marke anbietet.

Sexismus in flagranti

An jenem Tag trägt Marnie eine schwarze Leggings und ein schwarzes Crop Top, mit dem man ihren Bauchnabel sehen kann - aber mehr auch nicht. Also eigentlich nichts Schockierendes, wie sich die Twitter-Nutzer einig sind. Für viele ist deshalb klar: Marnie wurde Opfer von Sexismus.

In einem Interview mit Metro UK erklärte Marnie: „Sie haben mir gesagt, dass die Männer auch keine Tops tragen dürften, aber jedes Mal, wenn ich in dieses Fitnessstudio gegangen bin, trugen sie alle Tops und keiner von ihnen wurde dazu aufgefordert, den Saal zu verlassen.“

Von Maximilian Vogel

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