Corona-Weihnachten 2020: Dr. Drosten fordert Quarantäne für alle!
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Corona-Weihnachten 2020: Dr. Drosten fordert Quarantäne für alle!

Die Herbst- und Weihnachtsferien nahen und mit ihr nimmt die Angst vor einem Anstieg an Corona-Fällen zu, die bereits jetzt schon wieder beunruhigende Ausmaße annehmen. Dr. Christian Drosten spricht nun eine klare Empfehlung aus.

Solange nicht erneut Ausgangssperren oder ein Lockdown verhängt werden (was wir ja alle nicht hoffen!), liegt es in der Verantwortung jedes und jeder Einzelnen von uns, vernünftig seine sozialen Kontakte zu wählen und gegebenenfalls zu reduzieren.

Schließlich können Viren in geschlossenen Räumen mehr Menschen treffen als im Freien - ob das nun Panikmache ist oder nicht, darüber lässt sich sicherlich streiten.

Was tun in den Herbst- und Weihnachtsferien?

Während die Herbstferien kurz vor der Türe stehen und die Weihnachtsferien mit Familienbesuchen immer näher rücken, spricht Experte Dr. Christian Drosten jetzt schon eine Empfehlung aus, wie solche wichtigen sozialen Zusammenkünfte mit Familie und Freunden dennoch stattfinden können, ohne eine regelrechte Explosion an Infektionszahlen hervorzurufen.

Das Prinzip nennt sich "Vorquarantäne": Darunter versteht man die Tatsache, dass man seine sozialen Kontakte ca. eine Woche auf das Mindeste reduziert, um das Infektionsrisiko zu senken.

Ich halte das Prinzip der Vorquarantäne für eine gute Idee. Also, dass Menschen einige Tage, optimalerweise eine Woche, vor dem Familienbesuch mit Oma und Opa soziale Kontakte so gut es geht vermeiden.
Familienzusammenkünfte wie Weihnachten in Zeiten von Corona?  Klaus Vedfelt@Getty Images

Vorquarantäne könnte Risiko deutlich senken

Denn in den meisten Fällen treten die ersten Symptome einer Covid-19-Erkrankung ein paar Tage oder eine Woche später auf und das wäre dann wahrscheinlich zum Zeitpunkt des Familienbesuches. Auch wenn mit der Vorquarantäne ein Restrisiko bleibt, ist es sicherlich eine Möglichkeit, zumindest in manchen Fällen Ansteckungen zu vermeiden.

Wenn überhaupt, dann hat man sich vielleicht eher in der Woche zuvor angesteckt, und dass in diesem Fall alle aus der Familie symptomfrei bleiben, ist eher unwahrscheinlich.

Auch wenn der Anstieg der Zahlen beunruhigend ist und er selbst vor den Schwankungen warnt, gibt sich der Experte zuversichtlich für Deutschland, doch sollten wir weiterhin vorsichtig bleiben und zu Hause zu bleiben mit Rücksicht auf andere, wenn wir Halskratzen und eine laufende Nase haben.

Von Maximilian Vogel
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