Australien: Diese pinken Nacktschnecken überleben auf wundersame Weise die Feuersbrunst
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Australien: Diese pinken Nacktschnecken überleben auf wundersame Weise die Feuersbrunst

Wir haben es mit wahren Überlebenskünstlern zu tun! Wie durch ein Wunder überleben diese pinken Nacktschnecken die schrecklichen Brände in Australien.

Obwohl ihr Lebensraum in New South Wales von den Flammen verwüstet wird, werden diese kleinen Nacktschnecken, die auch die beachtliche Größe von einer Handlänge erreichen können, in ausgezeichneter Verfassung am Gipfel der erloschenen Vulkans Mount Kaputar gesichtet.

Sie überleben die Feuerkatastrophe

Insgesamt entdecken laut Berichten des Guardiandie Ranger der örtlichen Nationalparks mehr als 60 dieser knalligen Nacktschnecken. Sie sind Überlebende der Feuerkatastrophe, bei der bereits mehr als tausend Koala und insgesamt fast halbe Milliarde Tiere verbrannt und gestorben sind.

Verstecke in Felsspalten ermöglichen ein Überleben

Wie können die Nacktschnecken solch ein Inferno überleben? Laut der britischen Tageszeitung, die den Malakologen (also einen Weichtierexperten) Frank Köhler befragt, verstecken sich die Tiere in Felsspalten und harren aus, bis das Feuer zu Ende geht. Trotz der zahlreichen gesichteten Nacktschnecken kommen beinahe 90 % dieser farbenfrohen Tiere in den Flammen ums Leben, da sie Baumrinden als Unterschlupf wählen.

Außerdem sind laut Angaben des Malakologen die Nacktschnecken nun eine leichte Beute für ausgehungerte Vögel, da es in dem Gebiet derzeit kaum Futter gibt. Die Nacktschnecken werden fünf Jahre benötigen, bis sich ihre durch das Feuer dezimierte Population wieder erholt. Bei den Schnecken sind es gar mehr als 20 Jahre - was laut Köhler Grund zur Beunruhigung ist.

"Grundlage des Ökosystems"

"Schnecken und Nacktschnecken stellen die Grundlage unseres Ökosystems dar. Sie sind die Hauptnahrungsquelle von Säugetieren und Vögeln", ruft der Wissenschaftler in Erinnerung. Der Park des Mount Kaputar bleibt noch bis zum 28. Februar für Besucher geschlossen.

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Ihr müsst euch also etwas gedulden, bis ihr diese hübschen Nacktschnecken mit euren eigenen Augen bewundern könnt. Hier erfahrt ihr, wie ihr von zu Hause aus den Menschen und Tieren in Australien helfen könnt.

Von Sarah Stumpf
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