Antibiotika: Die häufigsten Irrtümer

Antibiotika: Die häufigsten Irrtümer

Auf diese Dinge musst du unbedingt achten, wenn du das nächste Mal krank bist! Diese Irrtümer bezüglich Antibiotika sind weit verbreitet.

Tipps gegen Grippe oder Erkältung gibt es ja viele - Tee trinken, Nasenduschen und manchmal auch Antibiotika. Doch helfen Antibiotika wirklich gegen eine Grippe? Die meisten bekannten Informationen sind leider Irrtümer, wie du im Folgenden lesen kannst...

Antibiotika helfen gegen Grippe

Das ist der erste Trugschluss über Antibiotika. Sie helfen nicht gegen Grippe oder Erkältungen, denn die werden von Viren ausgelöst. Antibiotika töten aber, wie der Name schon sagt, nur Bakterien. Also, Finger weg vom Antibiotikum bei Grippe!

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Wenn es mir besser geht, höre ich mit der Einnahme auf.

Dr. Huggett, Leiterin der Krankenhaushygiene und Infektionsprävention der Asklepios-Kliniken in Hamburg, empfiehlt, bei Antibiotika immer die ganze Packung zu nehmen, wie vom Arzt empfohlen. Nur so können alle Bakterien getötet werden.

Antibiotika gehören in die Hausapotheke

Das ist ein weit verbreiteter Irrtum, doch Antibiotika gehören sicher nicht in die Hausapotheke. Der Arzt muss prüfen, ob die Medikamente im konkreten Fall angewendet werden sollen. Auf keinen Fall sollte man zu oft zu Antibiotika greifen. Es kann sein, dass bei zu häufiger Einnahme Bakterien gefährliche Resistenzen entwickeln. 

Resistenzen, was ist das?

Bakterien wollen auf jeden Fall überleben und entwickeln daher Resistenzen, also sozusagen einen Schutz gegen Antibiotika. Dann kann ihnen das Medikament nichts mehr anhaben und sie leben munter weiter. Das ist sehr gefährlich, deshalb muss der Umgang mit Antibiotika sehr sorgsam sein.

• Fred Eilig
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