Deshalb solltet ihr euren Zuckerkonsum bei Winterdepressionen einschränken
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Deshalb solltet ihr euren Zuckerkonsum bei Winterdepressionen einschränken

Deshalb solltet ihr euren Zuckerkonsum bei Winterdepressionen einschränken

Für Menschen, denen es bei zu wenig Licht nicht gut geht, ist der Winter eine schwierige Jahreszeit. Forschern ist es jetzt vielleicht gelungen, Betroffenen zu helfen, damit es ihnen in der dunklen Jahreszeit besser geht.

Forscher der Universität von Kalifornien haben in der Zeitschrift Medical Hypotheses eine Studie veröffentlicht, laut derer ein zu hoher Zuckerkonsum mitverantwortlich für entzündliche und bestimmte neurobiologische Prozesse, die mit Depressionen einhergehen, sein kann. Es hilft nicht, dass die meisten von uns im Winter nur einen Wunsch haben: sich auf ein den Festtagsbraten oder eine Bonbonschachtel zu werfen.

Es wurde auch untersucht, wie Veränderungen des Schlafmusters zusammen mit einem Mangel an Licht depressive Phasen auslösen können. Ein Mangel an Licht kann den zirkadischen Rhythmus und die Schlafgewohnheiten von ca. 10 % er Bevölkerung durcheinanderbringen, erklärt Stephen Ilardi, der an der Studie mitgewirkt hat.

Was sind Winterdepressionen?

Die Winterdepressionen kommen wegen eines Mangels an Licht im Winter zustande. Die genauen Gründe dafür kennt man allerdings noch nicht, allerdings ist bekannt, dass Frauen davon mehr betroffen sind als Männer. Symptome sind Hypersomnie (Schlafsucht), Energielosigkeit und ein Gefühl der Traurigkeit.

Die Katze beißt sich in den Schwanz

Laut den amerikanischen Forschern können saisonbedingte Depressionen dazu beitragen, dass wir mehr Lust auf Zucker bekommen. Zucker kann in der Tat kurzzeitig dafür sorgen, dass wir uns besser fühlen. Leider verschlechtert ein erhöhter Zuckerkonsum aber auch die Symptome der Krankheit. Währen der Festtage haben es die meisten besonders schwer, da der Zucker überall zu sein scheint.

"Verzehrt man Zucker, wirkt dieser wie eine Droge", erklärt Stephen Ilardi. "Leidet man an Depressionen, sollten Betroffene alle möglichen Giftstoffe meiden, sie benötigen alle notwendigen Nährstoffe für das Gehirn."

Folglich sollten zu zuckerhaltige Lebensmittel sowie Alkohol gemieden werden. Während der Festtage ist das natürlich leichter gesagt als getan.

Von Simone Haug
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