Assassin's Creed: Heftige Probleme beim neuen Spiel

In den vergangenen Wochen macht Ubisoft hauptsächlich wegen zahlreicher Vorwürfe sexueller Belästigung von sich Reden, doch diese sind nur der Gipfel vom Eisberg. Das Unternehmen macht aktuell eine interne Krise durch und darunter leiden auch die Spiele.

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Wenn ihr die News der Gaming-Welt verfolgt, dann dürften euch die Vorwürfe sexueller Belästigung in Ubisoft-Zweigstallen auf der ganzen Welt nicht entgangen sein.

Bereits von dieser Affäre extrem geschwächt, sieht sich das Unternehmen nun zudem zahlreichen Kündigungen sowie einem Mangel an kreativen Ideen gegenüber.

Assassin's Creed verliert kreative Köpfe

Von dem extrem negativen Arbeitsumfeld, den zahlreichen Kündigungen, Rücktritten und einem allgemeinen Motivationsmangel sind auch alle Spiele bei Ubisoft betroffen - manche noch mehr als andere.

Dazu zählt auch die Fortsetzung von Assassin’s Creed, die eigentlich für 2021 angedacht war. Doch kürzlich gibt Ubisoft bekannt, dass auch Assassin’s Creed Infinity nicht von der internen Krise verschont geblieben ist. In den letzten Wochen hat folgendes Personal Ubisoft verlassen:

  • Raphael Lacoste, Art Director der Assassin’s Creed-Spiele seit über 16 Jahren
  • Darby McDevitt, seit mehr als 10 Jahren Autor für Assassin’s Creed
  • Eric Baptizat, Game Director von Assassin's Creed seit über 10 Jahren
  • Ashraf Ismail, Art Director von Assassin‘s Creed

Kurz gesagt, für das neue Assassin’s Creed-Spiel sieht es schlecht aus. Doch Ubisoft meint, solche Turnover seien in der Branche üblich und würden die Entwicklung des Spiels nicht beeinträchtigen.

Gleichzeitig verkündet Yves Guillemot (CEO von Ubisoft), dass die großen AAA-Spiele wahrscheinlich zu Gunsten von free-to-play-Spielen verschwinden werden. Jason Schreier erklärt kürzlich zu dem Thema:

Ubisoft hat Verschleißprobleme. Die Gründe sind Geld, Homeoffice, das Gefühl von Stagnation, daher entlassen viele Studios die Entwickler.

Chaos bei Ubisoft – die Spiele ziehen den Kürzeren

Doch während die Erscheinungsdaten zahlreicher Spiele immer weiter aufgeschoben werden, können nicht nur die Corona-Krise und das Homeoffice als Sündenböcke herhalten.

Auch intern wird Ubisoft der Unternehmenskrise kaum Herr, angefangen mit den oben genannten Vorfällen sexueller Belästigung. Seither herrscht bei dem Gaming-Unternehmen Chaos pur, zwischen den unzähligen Kündigungen und allgemeiner Lustlosigkeit ist kaum Land in Sicht.