Trump und Starlink im Iran: Kann Satelliteninternet den Protest verändern?

Die Proteste im Iran verschärfen sich, während Donald Trump erwägt, Starlink zu nutzen, um die Internetzensur zu umgehen, wodurch digitale Hoffnung und geopolitische Spannungen in Einklang gebracht werden.

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Im Iran brodelt es gewaltig – und Donald Trump bringt plötzlich Elon Musks Starlink-Satelliten ins Gespräch. Werden die Proteste im Iran zu einem digitalen Schlagabtausch zwischen Regimen und Tech-Giganten? Die Lage könnte kaum gespannter sein.

Proteste im Iran – und Trump mischt sich ein

Seit Tagen werden im Iran großangelegte Proteste gegen das autoritäre Regime öffentlichkeitswirksam geführt. Als Reaktion darauf schränken die iranischen Behörden das Internet massiv ein und legen teils ganze Telefonnetze lahm. Ihr Ziel: Die Kommunikation der Demonstrierenden verhindern, sodass Fotos, Videos und Nachrichten nicht so leicht ins Ausland gelangen. Betroffene Bürger können nur noch eingeschränkt miteinander sprechen, geschweige denn Bilder oder Videos teilen.

Donald Trump setzt auf Starlink als mögliche Lösung

Jetzt kommt Donald Trump ins Spiel. Der ehemalige US-Präsident überlegt, wie den iranischen Protestierenden geholfen werden kann – und setzt dabei auf Technologie. Trump denkt laut über einen Zugang zum Satelliteninternet Starlink nach, den Elon Musk mit seinem Unternehmen SpaceX zur Verfügung stellt. So könnten Iraner trotz aller staatlichen Einschränkungen weiter online bleiben.

Dazu heißt es von Trump direkt:

` "Ich werde persönlich mit Elon Musk sprechen, um das zu ermöglichen."

Für ihn ist es eine direkte Möglichkeit, staatlichen Repressionen ein digitales Werkzeug entgegenzusetzen. Auch hinter den Kulissen scheint die US-Regierung sehr aktiv: Laut Trump erhält er „jede Stunde Updates“ aus dem Land – und prüft mehrere Optionen, darunter auch drastische Maßnahmen.

Militärische Drohungen und die Gefahr einer Eskalation

Doch geht es wirklich nur um Technik? Amerikanische Medien zitieren Regierungsverantwortliche, denen zufolge auch militärische Reaktionen auf dem Tisch liegen. Natürlich gibt es auch nicht-militärische Szenarien, aber die Spannungen steigen. Die USA beobachten laut Trump „sehr genau“, wie sich die Krisensituation im Iran entwickelt – und spielen verschiedene Antworten durch.

Das iranische Regime reagiert seinerseits mit klaren Warnungen:

„Sollte es zu einem Eingreifen der USA kommen, werden wir die Vereinigten Staaten und Israel direkt angreifen.“

Damit schließen sie auch Vergeltungsschläge auf amerikanische und befreundete Ziele in der Region nicht aus.

Chance für die Proteste – und Risiko für die Region

Was könnte nun aus dieser brenzligen Situation entstehen? Falls das Satelliteninternet von Starlink aktiviert wird, hätten die Protestierenden im Iran plötzlich wieder einen Draht nach draußen. Der Plan könnte der Opposition helfen, Informationen weltweit zu teilen und den Druck auf das Regime erhöhen. Aber: Je sichtbarer die Unterstützung aus den USA, desto angespannter wird das Verhältnis. Am Ende steht die Gefahr militärischer Eskalation im Raum – mit möglicherweise globalen Folgen.

Die Welt schaut jedenfalls gebannt zu. Werden Technik, Politik und Diplomatie eine friedliche Lösung ermöglichen, oder steuert alles auf einen digitalen und realen Showdown zu?

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