Die Situation im Nahen Osten bleibt angespannt. Kaum einer hätte gedacht, dass der jüngste Iran-Konflikt nach nur wenigen Tagen schon dem Ende entgegensehen könnte. Donald Trump, Präsident der Vereinigten Staaten, sorgt mit seiner neusten Einschätzung für Aufsehen und zitiert im Interview mit CBS News:
„Ich denke, der Krieg ist so gut wie beendet. Sie haben keine Marine, keine Kommunikationssysteme, sie haben keine Luftwaffe“.
Doch wie kam es überhaupt zu diesen Entwicklungen? Ende Februar, genauer am 28.02.2026, starteten Israel und die USA ihre Offensive gegen den Iran. Laut Trump und seiner Regierung sollte die Dauer der militärischen Maßnahmen ursprünglich vier bis fünf Wochen betragen. Diese Prognose wurde auch wenige Tage später von Regierungssprecherin Karoline Leavitt bestätigt, die von einer Zeitspanne von „vier bis sechs Wochen“ sprach. Trotzdem zeigt sich Trump jetzt siegessicher und sieht eine deutlich frühere Beendigung des Konflikts voraus.
Iran binnen Tagen entmachtet? Trumps Kriegsbilanz klingt radikal
Für Donald Trump scheint die militärische Lage klar: Nach nur einer Woche Eskalation sollen die iranischen Streitkräfte praktisch am Ende sein. In dem Interview schildert er eindringlich:
„Wenn man sich das ansieht, haben sie nichts mehr übrig. Militärisch gesehen haben sie nichts mehr übrig.“
Der US-Präsident betont, dass Irans Marine, Kommunikationssysteme und Luftwaffe nicht mehr funktionsfähig seien. Laut seinen Angaben seien die meisten Raketen „fast vollständig zerstört“, ebenso wie Drohnen und die dazugehörigen Produktionsstätten.
Diese Aussagen überraschen viele Beobachter, denn die Angriffe der Verbündeten begannen erst vor einer Woche. Die von Trump genannte radikale Schwächung der iranischen Militärmacht wurde bisher nicht unabhängig bestätigt. Offizielle Zahlen aus anderen Quellen, wie zum Beispiel der dpa, belegen allerdings zumindest, dass der US-geführte Angriff die iranische Infrastruktur massiv ins Visier genommen hat.
Der strategische Faktor: Die Straße von Hormus wieder offen
Kernstück in Trumps Strategie ist vor allem die Kontrolle über die bedeutende Straße von Hormus, eine der wichtigsten Handelsrouten für globale Erdöllieferungen. Der US-Präsident stellt klar, dass dieser Seeweg nun wieder offen und befahrbar sei. Er hebt hervor, dass die US-Marine, falls nötig, bereit stehe, Schiffe beim Passieren zu eskortieren. Trump erwägt dabei sogar, die Kontrolle über die Wasserstraße dauerhaft zu übernehmen – ein deutlicher Wink an Teheran und die internationale Gemeinschaft.
Angesichts dieser Ankündigungen steigt die Spannung: Ist der Iran wirklich so entscheidend geschwächt, wie Trump behauptet? Oder verfolgt der Präsident nur eine gezielte mediale Offensive? So oder so hat er mit seinen jüngsten Äußerungen die internationale Aufmerksamkeit – und lässt viele Fragen offen, wie es nach dieser einwöchigen Eskalationsphase weitergeht.
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