Mann baut 44 Jahre alte Küche auseinander: Er kann nicht glauben, was er dabei entdeckt
Mann baut 44 Jahre alte Küche auseinander: Er kann nicht glauben, was er dabei entdeckt
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Mann baut 44 Jahre alte Küche auseinander: Er kann nicht glauben, was er dabei entdeckt

Als ein Mann seine 44 Jahre alte Küche auseinanderbaut, fällt ihm etwas in die Hand, das seltsamer nicht sein könnte. Sofort macht er sich auf die Suche nach dem Besitzer.

Eine 44 Jahre alte Küche wird nicht mehr benötigt. 15 Jahre zuvor wurde sie schon vom Wohnbereich in den Partykeller umfunktioniert. Dann entscheidet Clemens Gülker aus Nordrhein-Westfalen, dass er die 1975 aufgebaute Küche auch dort nicht mehr braucht.

Zwischen den Küchenleisten findet er etwas Glänzendes

Also schreitet er tatkräftig daran, die alten Küchenschränke, die Spüle und Platten abzubauen. Doch dann wird er stutzig. Er erblickt etwas Glänzendes und kann es nicht glauben: Es handelt sich um einen Ehering aus 585er Gold mit einer simplen Gravur - "UB".

Es handelt sich dabei um einen männlichen Ehering, den er zuvor noch nie gesehen hatte. Wem also gehört dieser Ring? Seiner Frau vollends vertrauend, geht er sofort davon aus, dass es sich dabei um den Ehering eines Handwerkers des Möbelhauses handeln muss.

Suche nach dem Besitzer

Unbedingt will er den Mann ausfindig machen, um ihm den Ring zurückzugeben. Denn schließlich sieht keine Ehefrau gerne, wenn der Mann plötzlich ohne Ring nach Hause kommt und ihn verloren hat. Doch die Suche gestaltet sich eigentlich unmöglich:

Das Möbelhaus Peters gibt es nicht mehr, ich kann niemanden fragen, wer die Arbeiter von damals gewesen sind. (Clemens Gülker gegenüber den "Westfälischen Nachrichten")

Daher bleibt ihm als einzige Möglichkeit, seine Entdeckung in einer Zeitung zu veröffentlichen in der Hoffnung, dass dieser Mann zufällig auf den Artikel stößt. Die Westfälischen Nachrichten berichten schließlich darüber.

Clemens Gülker stellt sich die Szene so richtig unangenehm vor: Der Mann kommt ohne Ehering nach Hause, die ist Frau beleidigt, weil er dieses wichtige Symbol verloren hat. Gülker will dem Mann helfen - solidarisch von Mann zu Mann, auch wenn diese Hilfe 44 Jahre zu spät kommt.

Denn wer weiß, vielleicht hat er sich wie ein Engländer jahrelang vor seiner Frau im Wald versteckt. Aber schließlich kann es nie schaden, den Haussegen auch Jahrzehnte später zu glätten, denn die Rache von Frauen kann hässlich enden, wie in diesem Fall auf Tinder.

Von Sarah Kirsch

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