"Dachtet ihr wirklich, ich wäre ein gechillter, normaler Kerl?": Elon Musk hat das Asperger-Syndrom
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"Dachtet ihr wirklich, ich wäre ein gechillter, normaler Kerl?": Elon Musk hat das Asperger-Syndrom

Elon Musk offenbart, dass er am Asperger-Syndrom leidet – und das vor einem Millionen-Publikum. In der live auf YouTube übertragenen Folge von Saturday Night Live spricht der Unternehmer über die Krankheit.

"Ich schreibe übrigens heute Abend Geschichte als erster Mensch mit Asperger, der Saturday Night Live moderiert." Mit diesen Worten macht Tesla-Chef Elon Musk seine Krankheit bei der beliebten US-amerikanischen Unterhaltungsshow vor einem Millionen-Publikum öffentlich. "Oder zumindest der erste, der es zugibt", relativiert er seine Aussage anschließend.

Elon Musk spricht erstmals öffentlich über seine Erkrankung

Denn auch Schauspieler Dan Aykroyd, der jahrelang zum Ensemble von Saturday Night Live (SNL) gehört hat, hat öffentlich über seine in den 1980er-Jahren diagnostizierte Asperger-Erkrankung gesprochen. Auch Greta Thunberg hat das Asperger-Syndrom.

Das Asperger-Sydrom gilt als eine Variante des Autismus, bei der es jedoch nicht zur Beeinträchtigung der Sprachentwicklung oder Intelligenzminderung kommt.

Allerdings kann es zu Schwierigkeiten in der sozialen Interaktion und Kommunikation kommen sowie außergewöhnliche Interessen und Begabung zum Vorschein bringen.

In seinem Eröffnungssketch geht der Tesla-Chef Elon Musk gleich auf die Schwächen von Menschen mit Asperger ein: "Ich habe nicht immer viel Intonation oder Variation in der Art, wie ich spreche... was, wie mir gesagt wurde, für großartige Comedy sorgt." Und: "Ich kann Menschsein gut im Emulationsmodus abspielen."

Musk bietet Kritikern Paroli

Schon im Vorfeld zu dem Auftritt hat es viel Kritik gegeben. Denn immer wieder fällt der Unternehmer durch fragwürdige und umstrittene Aussagen und Twitter-Postings auf.

So sei laut Musk der Zweite Weltkrieg im Vergleich zu den Logistikproblemen von Tesla ziemlich unbedeutend und sein Konkurrent im Nasa-Streit, Amazon-Gründer Jeff Bezos, bekomme "ihn nicht hoch".

Seine Begeisterung für den Raketenbau zur Reise auf den Mars hält ihn zudem auf Trab. Seinen Kritikern bietet Musk während der Sendung Paroli. So funktioniere sein Gehirn nun mal.

Allen, die beleidigt sind, möchte ich sagen: Ich habe Elektroautos neu erfunden und schieße Menschen in Raketen zum Mars. Dachtet ihr wirklich, ich wäre ein gechillter, normaler Kerl?

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