Sterbeprozess: So verändert sich eure Atmung kurz vor dem Tod

Angeblich verändert sich die Atmung in den Tagen vor dem Tod drastisch: Viele Menschen sollen die Kontrolle darüber verlieren.

Sterbeprozess: So verändert sich eure Atmung kurz vor dem Tod
© INDU BACHKHETI@Getty Images
Sterbeprozess: So verändert sich eure Atmung kurz vor dem Tod

Der Körper macht verschiedene Veränderungen durch, wenn ein geliebter Mensch stirbt und das Lebensende naht. Der Sterbeprozess kann allmählich und friedlich verlaufen, aber auch einzigartig sein. Wenn ein geliebter Mensch - vor allem, wenn er unheilbar krank oder sehr alt ist - kurz vor dem Tod (der bald nur noch optional sein soll) steht, beginnen die normalen Systeme des Körpers langsamer zu arbeiten. Dies führt zu vielen Veränderungen in den Körperfunktionen. Eine dieser Veränderungen lässt sich an der Art der Atmung beobachten.

Der letzte Atemzug

In den Tagen und Stunden vor dem Tod - trifft dieser besonders früh ein, gibt es einige Anzeichen dafür - eines Menschen ist es nicht ungewöhnlich, dass seine Atmung unregelmäßig wird. Die Abstände zwischen den einzelnen Atemzügen können Sekunden oder sogar Minuten betragen. Dies ist auf Sekrete im Rachen oder die Entspannung der Rachenmuskulatur zurückzuführen. Dieses als "Todesröcheln" bekannte Phänomen verursacht Atemgeräusche und tritt vermutlich bei etwa der Hälfte der Menschen auf, deren Ende naht, schreibt Medical News Today:

Das Geräusch ist unterschiedlich. Es kann ein knisterndes, feuchtes Geräusch sein, das sich beim Atmen verstärkt. In anderen Fällen kann es sich wie ein leises Stöhnen bei jedem Atemzug anhören oder wie ein sehr lautes Glucksen oder Schnarchen.

Der Artikel fügt hinzu, dass das Todesröcheln auch auftreten kann, wenn die sterbende Person nicht mehr in der Lage ist, zu schlucken, zu husten oder Speichel und Schleim aus dem Rachen zu entfernen.

Cheyne-Stokes-Atmung

Eine ähnliche Veränderung der Atmung in den letzten Lebenstagen eines Menschen ist die so genannte Cheyne-Stokes-Atmung. Es ist nach den Ärzten John Cheyne und William Stokes benannt, die laut Cross Roads Hospice erstmals das abnorme Atemmuster bei Patient:innen beschrieben, die sich dem Tod nähern:

Patient:innen, bei denen die Cheyne-Stokes-Atmung auftritt, machen mehrere Atemzüge, gefolgt von einer langen Pause, bevor sie wieder normal atmen. Diese Atemzyklen werden zunehmend tiefer und können für die Angehörigen schwierig sein, da sie auf den letzten Atemzug warten.

Verwendete Quellen:

Medical News Today: Death Rattle: Signs, meaning and duration

Cross Roads Hospice: Breathing patterns before death

Health Direct: The physical process of dying

Aus dem Englischen übersetzt von Ohmymag UK

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