Schon wieder gerät Donald Trump ins Rampenlicht, aber nicht wegen politischer Erfolge. Vielmehr fragen sich Beobachter und Medien gleichermaßen, ob der Präsident noch voll handlungsfähig ist. Nach seiner Wiederwahl und mehreren Monaten im Amt häufen sich die Hinweise auf mentale Aussetzer, Fehltritte und merkwürdige Eskapaden. Besonders zugespitzt hat die Debatte jetzt der bekannte Journalist und Politikberater David Rothkopf. In einem Podcast der US-Plattform "The Daily Beast" nimmt er Donald Trump scharf ins Visier und spricht von einem beängstigenden kognitiven Abbau.
Sorge um die geistige Gesundheit: Was steckt hinter den Gerüchten?
David Rothkopf ließ im Talk mit Joanna Coles kein gutes Haar am Präsidenten: Er meint, dass auffällige Verhaltensweisen keine Einzelfälle mehr sind.
"Teile seines Gehirn funktionieren nicht mehr."
So drastisch bewertet Rothkopf die Situation. Es gebe inzwischen zahlreiche Beispiele dafür, dass The Don die Kontrolle über einige kognitive Funktionen verloren habe. Immer wieder soll Trump sich öffentlich blamiert, Kontexte verwechselt oder vollkommen unpassende Bemerkungen gemacht haben.
Besonders für Aufsehen sorgten kürzlich mehrere seltsame Auftritte:
- Er liest eine persönliche Notiz laut vor Journalisten vor – offenbar ohne zu merken, dass sie nicht für die Öffentlichkeit gedacht war.
- Auf einem Foto erscheint Trump an einem Fenster sichtlich verwirrt.
- Skurrile Bemerkungen über Karoline Leavitt, Sprecherin des Weißen Hauses, sorgen für Stirnrunzeln in Washington.
- In aller Öffentlichkeit präsentiert er sich als "amtierender Präsident Venezuelas".
Laut Rothkopf zeigen solche Episoden den Ernst der Lage. Auch Diskussionen mit Ölmanagern werden plötzlich von eigenen, teils absurden Bauprojekten unterbrochen. Oder Trump verwickelt sich bei Gesprächen zur Venezuela-Politik komplett in Details über die US-Polizei, bis niemand mehr folgen kann.
Trump wehrt sich – doch die Unruhe bleibt
Zwar versucht der Präsident selbst, die wachsenden Zweifel an seiner Gesundheit kleinzureden. Anfragen über ärztliche Gutachten geht er öffentlich an, preist eigene Testergebnisse als "ausgezeichnet" an. Doch solche Beschwichtigungsversuche zeigen kaum Wirkung – denn die Vorfälle sprechen eine andere Sprache. Gegner, Medien und sogar einige im politischen Umfeld bleiben skeptisch. Die Frage steht im Raum: Kann Trump sein Amt noch wirklich ausüben?
Der renommierte Journalist beschreibt das entstehende Machtvakuum so:
"Es gibt ein Vakuum, das von Leuten ausgenutzt wird, die Trump beeinflussen oder ihre eigenen Agenden vorantreiben wollen."
Damit heizt Rothkopf die Debatte um Trumps Führungsfähigkeit weiter an. Nicht nur im Land, sondern auch international wachsen die Zweifel. Inzwischen werden die peinlichen Szenen wild diskutiert und sorgen weltweit für Kopfschütteln – oder wahlweise für Spott.
Auch der engste Kreis ist nervös
Nicht nur Kritiker nehmen Anstoß an Trumps Auftreten. Selbst innerhalb seines Teams mehren sich die Stimmen, die zunehmend irritiert auf seine Performance blicken. Die mediale Abrechnung setzt sich unaufhaltsam fort. Die Führung Amerikas steht am Pranger – kann sie dem Druck noch standhalten? Der US-Präsident scheint trotz aller Unkenrufe fest entschlossen, seine Politik fortzusetzen. Aber kann er auf loyale Unterstützung bauen, wenn das eigene Verhalten selbst Parteifreunde ins Grübeln bringt?
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