Doch kein Fehler von Elon Musk: Chinesische Rakete wird im März auf dem Mond einschlagen

Vor ein paar Wochen wurde bekannt, dass eine Raketenstufe durch das Weltall direkt auf den Mond zu rast und auf ihm einschlagen wird. Zuerst wurde SpaceX verdächtigt, nun wird ein Irrtum erkannt.

Es dürfte nicht so einfach sein, nachzuweisen, von wem Weltraummüll stammt. Dies ist auch der Fall einer Raketenstufe, die zurzeit für Aufregung sorgt. Denn erstmal wird eine Rakete auf dem Mond ungewollt einschlagen.

SpaceX in der Kritik, dann wird der Irrtum korrigiert

Vor einigen Wochen gerät Elon Musk in die Zielscheibe der Kritik: Eine drei Tonnen schwere Raketenstufe von seinem Unternehmen SpaceX soll unkontrolliert durch das Weltall rasen und am 4. März auf dem Mond einschlagen.

Davon gingen zahlreiche Weltraumexpert:innen aus, unter anderem der US-Forscher Bill Gray, der die Rakete im Weltall entdeckt haben soll. Jetzt korrigiert er seine Aussage und verweist nun darauf, dass es sich "mit hoher Wahrscheinlichkeit [um] eine Raketenstufe aus China" handelt, wie die Welt berichtet.

Wahrscheinlich eine Raketenstufe aus China

Auch der amerikanische Astronom Jonathan McDowell ist davon ausgegangen, dass es sich bei der umherirrenden Rakete um eine von Musks Geräten handelt. Dieser gibt seinen Fehler wie Bill Gray zu, auf den sich auch die Europäische Weltraumagentur ESA bezieht.

Dies zeigt einmal mehr, wie wenig der Weltraum überwacht wird. Da selbst die Wissenschaft Fehler bei den Berechnungen macht. Grund dafür ist u.a., dass die Verfolgung von Objekten im Weltall mangelhaft ist.

Wie kommt man also nun darauf, dass es sich um eine Raketenstufe aus China handeln soll? Hundertprozentig ist dies noch nicht nachgewiesen, doch neuen Indizien zufolge soll es sich um die Oberstufe einer chinesischen Langer Marsch 3-Rakete handeln. Diese ist seit Oktober 2014 zur Monderkundung in der Missiion Chang'e 5-T1 im Umlauf.

Neuralink: Was wirklich mit Elon Musks Labor-Affen passiert ist Neuralink: Was wirklich mit Elon Musks Labor-Affen passiert ist