Kaum ein Politiker polarisiert so stark wie Donald Trump und seine Gesundheit – speziell sein geistiger Zustand – steht wieder einmal im Fokus. Nach einem vertraulichen Bericht zu einem Treffen zwischen Donald Trump und dem slowakischen Regierungschef Robert Fico im Januar in Mar-a-Lago ist die Debatte neu entfacht. Schon Jahre zuvor wurden Zweifel an Trumps kognitiver Stabilität laut, doch nun sorgen sich sogar Mediziner öffentlich um seine Eignung für ein hohes Amt.
Robert Fico, gefährliche Worte und internationale Unruhe
Der Startschuss für den jüngsten Wirbel kam durch einen EU-Gipfel: Nach der Zusammenkunft mit Trump soll Robert Fico in einer vertraulichen Runde „ernsthafte Bedenken“ bezüglich des geistigen Zustands von Trump geäußert haben. In Diplomatenkreisen zirkulierte wenige Tage später der Ausdruck „gefährlich“, angeblich im Zusammenhang mit dem mentalen Zustand des Ex-Präsidenten gefallen. Dabei dementiert Fico selbst diese Aussagen vehement. Dennoch: Die Wellen, die dieser Bericht schlägt, sind nicht zu übersehen und befeuern ein Thema, das schon länger schwelt.
Medizinische Stimmen schlagen Alarm
Der öffentliche Fokus verlagerte sich schnell: Experten wie der Kardiologe Jonathan Reiner fordern eine parteiübergreifende medizinische Überprüfung von Trumps kognitiven Fähigkeiten. Im Gespräch mit Focus betonte Reiner:
„Es muss geprüft werden, ob er noch vollkommen fit ist.“
Seine Initiative stützt sich auf einen umstrittenen Brief Trumps an europäische Politiker, der neue Zweifel nährt. Bereits im Jahr 2017 hatten 27 Psychiater und Psychologen mit ihrem Buch The Dangerous Case of Donald Trump für Aufsehen gesorgt. Darin betonten sie „ernsthafte Zweifel“ an Trumps Persönlichkeit und Impulskontrolle, ohne aber eine medizinische Diagnose zu stellen.
Bis heute greift die Fachwelt immer wieder zu klaren Worten, besonders der Psychiater James Gilligan:
„eine gefährliche Ausnahmeerscheinung“
beschreibt er Trumps Verhalten – eine Einschätzung, die für Diskussionen sorgt. Ähnlich äußert sich John Gartner, Psychologe und Autor, über einen „möglichen kognitiven Abbau“ des ehemaligen Staatschefs.
Test, Dementi und Familiengeschichte: Was sagt Trump selbst?
Natürlich bleibt Trump nicht stumm. In seinem gewohnt selbstbewussten Ton begegnet er den Vorwürfen:
„Ich bin ein sehr stabiler Genie“
betont er seit Jahren. Auch im Hinblick auf die kursierenden Diagnosen erklärte er:
„Ich denke nicht über solche Diagnosen nach, sie sind bedeutungslos für mich.“
Ein kognitiver Test 2018, bei dem er laut eigenen Angaben „die maximale Punktzahl“ erreichte, wurde öffentlich präsentiert – seine Gegner beeindruckte das kaum. Inzwischen bringt Trumps Nichte Mary Trump einen weiteren Aspekt ins Gespräch: Sie weist immer wieder auf Alzheimer-Erkrankungen in der Familie hin. Die Reaktionen aus Trumps Umfeld und vor allem aus dem Weißen Haus sind eindeutig: Jegliche Spekulationen werden als haltlos zurückgewiesen.
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Verwendete Quelle:
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