Bund verschwendet Milliarden für Haare und Make-up: Baerbocks Ministerium im Visier

Es scheint, als hätten die Regierungsmitglieder beschlossen, den Spruch "eine gute Figur machen" wörtlich zu nehmen – und sich das auch einiges kosten lassen.

Bund der Steuerzahler deckt auf, wofür die Regierung Geld ausgibt – und übt Kritik am Außenministerium
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Bund der Steuerzahler deckt auf, wofür die Regierung Geld ausgibt – und übt Kritik am Außenministerium

In jedem Jahr präsentiert der Bund der Steuerzahler (BdSt) sein BdSt-Sparbuch. Darin werden auch die Kosten der Ministerien aufgelistet und analysiert. Die Ausgaben sind deutlich gestiegen – einige davon stoßen dem BdSt sauer auf.

Visagisten, Fotografen und Co.: Dafür haben die Ministerien deutlich mehr Geld ausgegeben

Zu diesen Kosten zählen allen voran die Ausgaben für öffentliche Auftritte: Im vergangenen Jahr hat die Regierung allein für Maskenbildner:innen und Fotograf:innen rund 1,5 Millionen Euro ausgegeben!

Dabei seien die Kosten für Fotograf:innen fast doppelt so hoch wie im Vorjahr. Und die Ausgaben für Visagist:innen sei sogar um knapp 80 Prozent höher als im Jahr 2021.

In der Kritik: Baerbocks Ministerium gibt besonders viel Geld aus

Vor allem das Außenministerium steht in der Kritik. Dort habe man allein schon 137 000 Euro für eine Visagistin ausgegeben – wie genau sich deren Honorar zusammensetzt, ist allerdings nicht bekannt. Dafür jedoch, dass sie zwar möglicherweise nicht nur Annalena Baerbockzur Seite stand, aber durchaus auf deren Reisen dabei ist.

Wie viel andere Ministerien für solche Posten ausgegeben haben, sei dem Bund der Steuerzahler allerdings nicht gänzlich bekannt, denn einige hätten vereinzelte Angaben nicht oder nur teilweise gemacht.

Bund der Steuerzahler kritisiert hohe Ausgaben der Ampel-Koalition

Gerade in Zeiten, in denen viele Bürger:innen finanzielle Engpässe erleiden, sei das untragbar, findet der BdSt:

Wir meinen, eine gute Figur beim Regieren kann man auch ohne teuren Visagisten auf Steuerzahlerkosten machen. [...] In Zeiten vermeintlich knapper Kassen […] wäre es ein gutes Signal an den Steuerzahler, die Ausgaben für teure Visagisten zu reduzieren und sich zweimal zu überlegen, ob ein Fotograf engagiert werden muss, um den eigenen Auftritt ins gewünschte Licht zu rücken.

Auch die horrenden Ausgaben für neue Beamte sowie den generell zu aufgeblähten Bundestag kritisiert der Bund der Steuerzahler in dem Dokument.

Verwendete Quelle:

Kölnische Rundschau: Baerbocks Außenministerium im Fokus: Ampel-Ausgaben für Fotografen und Visagisten sprunghaft gestiegen

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