Diese kleinen Tiere gefährden im Frühling ernsthaft die Gesundheit eurer Hunde
Diese kleinen Tiere gefährden im Frühling ernsthaft die Gesundheit eurer Hunde
Diese kleinen Tiere gefährden im Frühling ernsthaft die Gesundheit eurer Hunde
Weiterlesen

Diese kleinen Tiere gefährden im Frühling ernsthaft die Gesundheit eurer Hunde

Der Frühling kommt in großen Schritten und damit lauert in der Natur auch wieder eine ganz besondere Gefahr für unsere geliebten Vierbeiner. Wir sagen euch, welche Tierchen eure Hunde in Lebensgefahr bringen können, wie ihr sie erkennt und was ihr tun müsst, wenn ihr mit ihnen in Kontakt geraten seid.

Hoffentlich können wir alle - trotz Corona - bald den Frühling in vollen Zügen genießen. Ein wenig Vorsicht ist jedoch geboten, denn in der Natur lauert auf Mensch und Tier eine besondere Gefahr.

Eichenprozessionsspinner: Daran erkennt ihr sie

Eichenprozessionsspinner sind kleine Raupen, die für uns und unsere geliebten Vierbeiner ungemütlich werden können. Später, als ausgewachsene Nachtfalter, tun sie niemandem etwas zuleide, aber in ihrem Raupenstadium sind sie besonders gefährlich.

Die Tiere sind ungefähr 2 cm groß und befinden sich vor allem an Eichenbäumen. Seht ihr einen Baum voller Gespinstnester, stehen die Chancen gut, dass sich die Raupen hier besonders wohlfühlen. Ihren Namen haben sie übrigens der Tatsache zu verdanken, dass sie - wie bei einer Prozession - hinter- oder umeinander herkriechen.

Anfang Mai solltet ihr ein besonders wachsames Auge haben, dann nämlich schlüpfen die Eichenprozessionsspinner. Wollt ihr ganz sicher sein, dass es sich um solch eine Art Raupe handelt, seht euch sie genau an:

  • Der Rücken der Raupe sollte samtartig behaart sein
  • Er ist außerdem mit rotbraunen Warzen besetzt
  • Aus den Warzen selbst wachsen feine Härchen

In den Haaren lauert die Gefahr

Die feinen Härchen sind es dann auch, die für Lebewesen verhängnisvoll werden können. Sie sind nämlich giftig, da sie Thaumetopoein enthalten. Es handelt sich hierbei um ein Nesselgift, das aus Proteinen besteht und im schlimmsten Fall zu einem allergischen Schock führen kann.

Victoria Marriott@Getty Images

Die Härchen können sich in den Schleimhäuten von Lebewesen verhaken und dort zu Husten, Augenreizungen oder auch Fieber führen. Im schlimmsten Fall können betroffene Bereiche sogar absterben (z. B. die Zunge eines Hundes). Bohren sich die Widerhaken in die Haut, kann es zu sehr unangenehmen Pusteln und Rötungen kommen. Gelangen die Härchen in die Atemwege, kann es dort zu einer Entzündung kommen.

Vorgehen, falls ihr auf Eichenprozessionsspinner trefft

Seht ihr einen befallenen Baum, solltet ihr einen großen Bogen um ihn machen. Haltet euch, so gut es geht, von den Tierchen fern, ihr solltet sie also weder anfassen noch sie von Nahem betrachten.

Wenn ihr doch mit den Tierchen in Kontakt gekommen seid, solltet ihr sofort nach Hause gehen, eure Kleidung waschen und euch unter die Dusche stellen. Danach solltet ihr euch allerdings nicht wie üblich mit dem Handtuch abtrocknen, denn dadurch kann es passieren, dass ihr die Härchen nur weiter in eure Haut reibt. Ist euer Hund betroffen, solltet ihr auf jeden Fall so schnell wie möglich einen Tierartz aufsuchen und ihm die Lage schildern.

Von Simone Haug

Keine Verbindung
Bitte Einstellungen prüfen