Luca (13) findet wertvollen Schatz auf Rügen. Doch sein Finderlohn sorgt für Empörung
Luca (13) findet wertvollen Schatz auf Rügen. Doch sein Finderlohn sorgt für Empörung
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Luca (13) findet wertvollen Schatz auf Rügen

Von Fred Eilig
Letzte Änderung

Ein 13-jähriger Junge hat auf der Insel Rügen einen Sensationsfund gemacht. Was Luca zunächst für ein olles Stück Bleck hielt, entpuppte sich als wertvoller Silberschatz. Doch sein Finderlohn sorgt für Empörung!

Es ist vielleicht die Entdeckung seines Lebens: Luca ist bei einer Grabung auf einem Acker der Insel Rügen auf einen 1000 Jahre alten Silberschatz gestoßen.

Sensationsfund auf Rügen

Luca fand die erste von insgesamt 500 bis 600 Münzen. „Ich dachte, das ist irgendein Alu-Schrott“, meint der Junge. Weit gefehlt: „Dieser Schatz ist der größte Einzelfund von Blauzahn-Münzen im südlichen Ostseeraum“, erklärt Grabungsleiter Michael Schirren. Der Fund ist für Historiker und Archäologen also von herausragender Bedeutung.

Wie sieht es mit dem Finderlohn aus?

„Der Schatz ist ein einzigartiger und beispielloser Fund“, meint auch der Landesarchäologe Detlef Jantzen. Behalten darf Glückspilz Luca seinen Fund natürlich nicht. Er soll in ein Museum. Und wie sieht es mit dem Finderlohn aus? Leider nicht besonders gut: „Ehrenamtliche Helfer haben auch keinen Anspruch auf Finderlohn”, erklärt einer der Hobby-Archäologen vor Ort.

Luca nimmt es locker

Luca nimmt es gelassen, dass ihm kein Finderlohn zusteht. Für ihn bleibt seine Entdeckung der Schatz seines Lebens. Und er hofft, dass ihm das Finderglück treu bleibt: „Ich werde immer weiter suchen gehen. Es wär natürlich toll, wenn ich noch mehr Schätze finden würde.” Viel Glück, Luca!

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