"Goodbye Deutschland"-Star wegen Schmuggel von 1,4 Tonnen Kokain vor Gericht

Im Prozess um 1,4 Tonnen Kokain und Drogenschmuggel in Luxusautos steht heute auch ein ehemaliger Goodbye Deutschland-Star vor Gericht.

Es klingt so spektakulär, dass dies auch die Handlung aus einem Actionthriller sein könnte: Vor Gericht stehen ab heute fünf Angeklagte (drei Männer und zwei Frauen), die mit 1,4 Tonnen Drogen gehandelt haben sollen.

Verkaufswert von fast 40 Millionen Euro

Der Gerichtsprozess, der heute gestartet ist, findet in Aachen statt, die Angeklagten sind laut Kölner Stadtanzeiger zwischen 32 und 60 Jahre alt. Vorgeworfen wird den Angeklagten "bandenmäßiges unerlaubtes Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge".

Die Menge ist mit über einer Tonne Gewicht wirklich alles andere als gering, laut Schätzungen der Hamburger Morgenpost liegt der Straßenverkaufswert bei mindestens 39 Millionen Euro!

Der Drahtzieher der Schmuggelbande soll Albers sein

Kopf der mutmaßlichen Drogenbande, die ihre Ware in Luxusautos geschmuggelt haben soll, ist angeblich der 60-jährige Goodbye Deutschland-Star Jürgen Albers, der nach Mallorca ausgewandert ist. Seit Oktober 2021 sitzt er in Untersuchungshaft, drei weitere Angeklagte ebenso. Im Kölner Stadtanzeiger heißt es weiter, dass Albers "Fahrzeuge mit Schmuggelverstecken organisiert und Fahrer gestellt haben" soll.

Laut seinem Anwalt soll Albers die gegen ihn erhobenen Vorwürfe bestreiten, sich aber kooperativ zeigen. Ob der Goodbye Deutschland-Star und die anderen Angeklagten wirklich schuldig sind, muss das Gericht noch feststellen. Bis Dezember sind 24 Sitzungen vor Gericht geplant.

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