Der Wechsel in die gesetzliche Altersrente beschäftigt viele Menschen, vor allem, wenn ein neues Rentenjahr vor der Tür steht. Für das Jahr 2026 gibt es genaue Vorgaben, wer Anspruch hat und wie hoch das Eintrittsalter jeweils ist. Das klingt erstmal kompliziert, ist aber ziemlich genau geregelt – und kann sich für verschiedene Gruppen ganz unterschiedlich auswirken.
Der reguläre Rentenbeginn: Wer wann ohne Abschläge gehen darf
Für die meisten Arbeitnehmer gilt: Die gesetzliche Rente erhält man erst ab einem bestimmten Alter und mit mindestens fünf Jahren an Beitragszeiten in der Rentenkasse. Für 2026 heißt das konkret: Wer zwischen dem 2. Oktober 1959 und dem 1. August 1960 geboren ist, kann mit Vollendung des jeweiligen Regelalters in Rente gehen – sofern die nötigen Voraussetzungen vorliegen.
Für Geburtsjahrgänge 1959 liegt das erforderliche Alter bei 66 Jahren und zwei Monaten, wobei der erste Zahlmonat dann Januar 2026 sein kann. Bist du 1960 geboren, brauchst du schon 66 Jahre und vier Monate auf dem Buckel; der früheste Erstzahlmonat ist dort der Dezember 2026. Ein Sprung kommt ab Geburtsjahrgang 1964: Dann gilt das neue Rentenalter von 67 Jahren als Regel – noch ein ganzes Jahrzehnt entfernt für die Jüngeren also.
Früher in den Ruhestand: Die „Rente mit 63“ und lange Versicherungszeiten
Die legendäre „Rente mit 63“ ist zwar schon Geschichte, aber mit genügend Beitragsjahren im Gepäck winken trotzdem frühere Rentenstarts – allerdings mit neuen Zahlen: Wer auf 45 Beitragsjahre kommt, darf 2026 früher raus. Konkret betrifft das Menschen, die zwischen dem 2. Juni 1961 und dem 1. April 1962 geboren wurden – vorausgesetzt, du wirst 64 Jahre und sechs beziehungsweise acht Monate alt.
Wichtig: Die Generationen nach 1952 können zwar noch von einer abschlagsfreien Rente profitieren, aber nie mehr mit exakt 63 Jahren. Für andere mit 35 Jahren Beitragszeit gibt es eine Alternative mit Abstrichen: Wer zwischen dem 2. Dezember 1962 und dem 1. Dezember 1963 geboren ist, kann 2026 mit 63 Jahren in den Ruhestand – kassiert aber einen Abschlag. Bei Jahrgang 1962 sind das 13,2 Prozent, bei 1963 sogar 13,8 Prozent Minus auf die Monatsrente.
Schwerbehinderung: Besonderheiten beim frühzeitigen Renteneinstieg
Auch für schwerbehinderte Versicherte gibt es eigene Wege in den Ruhestand. Wer mindestens 35 Jahre Beiträge aufweisen kann und einen Grad der Behinderung von mindestens 50 Prozent hat, darf früher in Rente. 2026 betrifft das Leute, die zwischen dem 1. Januar und dem 1. Dezember 1964 geboren wurden. Wenn man zum frühesten Zeitpunkt geht, werden 10,8 Prozent an Abschlägen fällig – pro Monat Wartezeit reduziert sich das Minus um 0,3 Prozentpunkte.
Weißt du eigentlich, wann das Geld wirklich auf dem Konto landet? Die Rente startet immer einen Monat, nachdem du das offizielle Rentenalter erreicht hast. Wer also zum Beispiel am 16. März 1963 geboren ist und am 15. März 2026 63 wird, darf sich erst im April über die erste Zahlung freuen. Besonderer Fall: Wer exakt am 1. Tag eines Monats Geburtstag hat, erreicht das Rentenalter offiziell schon am letzten Tag des Vormonats und bekommt daher den ersten Cent einen Monat eher. Kleiner Vorteil für alle Monatsanfangskinder!
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Verwendete Quelle:
Geburtstag entscheidet über Rentenstart: Wer 2026 in Rente gehen kann











