Viele lassen den Geschirrspüler gerne mal schnell laufen – einfach, weil er praktisch ist. Doch hinter jedem Spülgang stecken konkrete Zahlen, wenn’s ums Geld geht. Strom- und Wasserkosten klettern dabei unerwartet schnell, je nach Modell und wie alt dein Gerät schon ist. Der Unterschied zeigt sich nicht nur bei der nächsten Abrechnung, sondern beginnt schon mit dem Blick auf die Verbrauchszahlen.
Moderne Spülmaschinen: Verbrauch und Kosten genau betrachtet
Aktuelle Geräte bewegen sich in Sachen Strom zwischen 0,5 und 0,7 Kilowattstunden pro Stunde Laufzeit. Nimmst du den Standard-Programmablauf als Beispiel, läuft die Maschine durchschnittlich zwischen etwa 1,2 und 2 Stunden. Das ergibt meist einen Energiebedarf von 0,75 bis 1,4 Kilowattstunden pro Spülgang. Gleichzeitig rauschen rund 7 Liter Wasser durch die Leitung – nicht wenig, aber auch nicht verschwenderisch für modernen Standard. Die Rechnung für einen Spülgang wird mit zwei Zahlen echt greifbar: Bei einem Strompreis von 40 Cent pro Kilowattstunde und Wasserkosten von 0,2 Cent für die sieben Liter kommst du auf 41,4 Cent je Durchgang. Klar, die obligatorische Reinigungstablette fehlt noch – etwa 10 Cent schlägt sie extra zu Buche.
Alte Technik im Test: Zwischen Verbrauch und Kostenexplosion
Wird dein Gerät älter, sieht die Bilanz schnell weniger rosig aus. Maschinen, die rund zehn Jahre auf dem Buckel haben, ziehen pro Gang etwa 1,6 Kilowattstunden aus der Leitung – das macht sich spürbar im Geldbeutel bemerkbar, besonders bei regelmäßigem Einsatz. Noch ältere Modelle, die schon zwanzig Jahre arbeiten, verbrauchen pro Spülgang sogar bis zu 2,65 Kilowattstunden und genehmigen sich mit 14 Litern gut das Doppelte an Wasser. Die meiste Energie verschwindet übrigens beim Erhitzen des Wassers und beim anschließenden Trocknen.
„Das meiste an Strom wird verbraucht, um das Wasser aufzuheizen und das Geschirr zu trocknen“, berichtet auch co2online.de.
Spartipps: Wann lohnt sich der Wechsel oder Umbau?
Clevere Haushalte suchen nach Wegen zu sparen – und manchmal hilft eine kleine Umstellung. Wer den Geschirrspüler direkt ans Warmwasser anschließt, senkt vor allem die Stromkosten fürs Erhitzen. Allerdings funktioniert das nicht mit jedem Gerät problemlos, alte Modelle sind dabei oft außen vor. Für alle, die häufig spülen, lohnt sich außerdem die Investition in eine moderne Maschine meist schon nach wenigen Jahren. Denn jedes Mal, wenn du deinen alten Geschirrspüler laufen lässt, zahlst du am Ende drauf – gerade weil Wärme und Trockenprogramm die dicksten Brocken auf der Rechnung sind.
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