Hund knabbert an ihrem Finger: Eine Woche später ist die Frau tot
Hund knabbert an ihrem Finger: Eine Woche später ist die Frau tot
Weiterlesen

Hund knabbert an ihrem Finger: Eine Woche später ist die Frau tot

Eine Frau adoptiert nichtsahnend einen niedlichen Hundewelpen. Als sie mit ihm spielt, knabbert er wie jeder Welpe an ihrem Finger - nur 48 Stunden später ist die Frau tot. Wir verraten euch, was es mit diesem mysteriösen Todesfall auf sich hat.

In Zukunft werdet ihr euch sicherlich unwohl dabei fühlen, wenn euch ein Hund abschleckt und das Knabbern anfängt. Denn die Bakterie Capnocytophaga canimorsus hat wieder zugeschlagen...

Adoption eines Welpen

Im vergangenen Juni adoptiert Sharon Larson aus Wisconsin einen Welpen. Als sie mit ihm spielt, knabbert ihr neuer vierbeiniger Freund an ihrer Hand und beißt sie versehentlich. Die 58-jährige Amerikanerin erleidet dadurch eine leichte Hautverletzung und denkt sich erstmal nichts dabei. Aber bald spürt sie die ersten schwerwiegenden Symptome, die der einer Grippe ähneln.

Nach ein paar Tagen muss sie sogar in die Notaufnahme gebracht werden. Man verschreibt ihr Antibiotika, die jedoch nicht wirken. 48 Stunden später stirbt sie. Den Ärzten und den Untersuchungen zufolge wurde Sharon Larson mit der Bakterie Capnocytophaga canimorsus infiziert.

Seltene Infektion

Dan Larson, den der plötzliche Tod seiner Frau schwer getroffen hat, gibt einem lokalen Fernsehsender ein Interview und sagt: „Man hat mir gesagt, dass sie 4 Mal vom Blitz hätte getroffen werden können und überlebt hätte oder zwei Mal im Lotto hätte gewinnen können. So unwahrscheinlich sei es, dass man diese seltene Infektion bekommt“, erzählt er.

Hund knabbert am Finger  Winai Kaewklub / EyeEm@Getty Images

Die Bakterie Capnocytophaga canimorsus kommt häufig im Speichel von Hunden, aber auch Katzen und manchmal sogar Menschen vor und ist in der Regel ungefährlich. Dennoch ist die Übertragung beim Kontakt von Mensch und Tier nicht ausgeschlossen.

Wer ist besonders gefährdet?

Wie die New York Post berichtet, ist es laut den Zentren für die Kontrolle und Prävention von Krankheiten „extrem selten, dass Menschen, die mit dieser Bakterie in Kontakt kommen, ein solches Krankheitsbild entwickeln“. Vor diesem Hintergrund wird erläutert, dass manche Menschen vielleicht anfälliger dafür sind als andere: Erwachsene über 40, Menschen, die alkoholsüchtig sind und Personen mit einem geschwächten Immunsystem.

Von Pia Karim

Keine Verbindung
Bitte Einstellungen prüfen