Dresdner Zoll macht 2.000 Kilo schweren Ekelfund in Kühltransporter

Dresdner Zoll macht 2.000 Kilo schweren Ekelfund in Kühltransporter

Die andauernde Hitzewelle hat auf sehr viele Faktoren Einfluss. Auch das Essen kann mitunter in Mitleidenschaft gezogen werden, wenn es nicht richtig tiefgekühlt wird. Als die Bundespolizei einen Kühltransporter kontrolliert, machen sie einen 2.000 Kilo schweren Ekelfund!

Die Bundespolizei Dresden hält einen Kühltransporter aus Polen an. Zwei LKWs gehören zusammen und geben an, Dönerfleisch zu transportieren und in Sachsen abliefern zu wollen.

Vorschriften nicht eingehalten 

Als die Beamten von Polizei und Zoll jedoch den LKW betraten, merkten sie sofort: Hier stimmt etwas nicht! Tiefgekühlte Produkte müssen laut Vorschrift bei minus 18 Grad Celsius gelagert und transportiert werden. Doch im Laster waren es nur minus sechs Grad Celsius.

Warum die Transporter nicht richtig gekühlt waren, was vor allem bei der herrschenden Hitzewelle und bei Fleischprodukten unerlässlich ist, um zu vermeiden, dass es verdirbt, ist nicht bekannt. 

Fund sollte Kunden noch serviert werden 

Doch wie nicht anders zu erwarten, war das Fleisch schon verdächtig aufgetaut. Trotzdem befand sich dieser Ekelfund auf dem Weg nach Sachsen und sollte Kunden noch serviert werden.

In den beiden Lastwagen wurden insgesamt 2.000 Kilo Dönerfleisch sichergestellt und vom Zoll aus dem Verkehr gezogen. Was dann jedoch danach damit passiert ist, wird nicht berichtet.

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Fakt ist jedoch, dass das Fleisch bereits dabei war, zu verderben. Ein Polizeisprecher berichtet gegenüber der Bild: "Schon durch leichten Fingerdruck gab das Fleisch nach."

Richtig Lust auf Döner im Sommer macht dieser Ekelfund bestimmt nicht. Vor allem nicht dann, wenn man weiß, dass es sich dabei nicht um den einzigen Fund von verdorbenem Fleisch handelt. Einen Tag später kontrolliert der Zoll erneut und stellt 600 Kilogramm bereits aufgetautes Dönerfleisch sicher... 

Maximilian Vogel
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