Äußerst erfolgreich: Was Trump und Putin über den Iran-Krieg wirklich besprochen haben

Eine Stunde lang telefonierten Donald Trump und Wladimir Putin über den Krieg im Iran, die Ukraine und die Lage auf dem Ölmarkt. Was wurde wirklich ausgetauscht – und wie bewertet Moskau dieses Gespräch?

Äußerst erfolgreich: Was Trump und Putin über den Iran-Krieg wirklich besprochen haben
© Mikhail Svetlov
Äußerst erfolgreich: Was Trump und Putin über den Iran-Krieg wirklich besprochen haben
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Plötzlich wird es zwischen Washington und Moskau persönlich: Donald Trump hat bei Kremlchef Putin durchgeklingelt – und das mitten im großen Chaos internationaler Konflikte. Laut offiziellen Angaben, die news.de veröffentlicht, ging das Gespräch etwa eine Stunde und drehte sich nicht nur um die angespannte Iran-Situation, sondern auch darum, wie es in der Ukraine weitergeht und was die aktuellen Turbulenzen für den Ölmarkt weltweit bedeuten könnten. Das Bild: Zwei Politiker, beide unter Druck, beide inmitten politischer Brandherde, die versuchen, am Hörer Lösungen zu ertüfteln.

Trump und Putin: Die Stunde der Krisengespräche

Russlands außenpolitischer Berater Juri Uschakow ließ keinen Zweifel: Die Themen, die der US-Präsident und der Kremlchef diskutierten, waren "äußerst wichtig." Im Zentrum des Austauschs: der Krieg zwischen den westlichen Alliierten USA und Israel gegen den Iran, der am 2. März begonnen hatte. Seither attackieren beide Seiten: Israel und die USA mit Luftschlägen, Iran reagierte prompt mit Raketen und Drohnen – Angriffe, die nicht nur Israel, sondern auch Ziele in benachbarten Golfstaaten treffen. Die Lage eskaliert, während Trump nach Wegen für eine politische Lösung sucht – doch die ehrliche Annäherung bleibt schwierig.

Moskau sieht sich auf Erfolgskurs – Ukraine bleibt auf der Agenda

Überraschend bewertet Russland das eigene Vorgehen im Ukraine-Krieg äußerst positiv. Juri Uschakow gab an, dass die russischen Kräfte dort "äußerst erfolgreich" seien. Dieser Begriff fiel wörtlich: "äußerst erfolgreich". Das Gespräch mit Trump drehte sich auch um diesen weiterhin schwelenden Konflikt, der aus russischer Sicht schon "seit mehr als vier Jahren" andauert. Hier kommt eine beachtliche Zahl ins Spiel, die zeigt: Die Fronten sind weiterhin verhärtet, ein politischer Durchbruch scheint trotz aller Telefonate nicht unmittelbar bevorzustehen. Auch die neue Runde von Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine wurde vorerst verschoben. Die Gründe liegen vor allem an der Eskalation in Nahost.

Mehr als nur Krieg: Ölmarkt und Venezuela im Fokus

Das Gespräch reichte aber weiter, denn neben militärischen und diplomatischen Fragen drückte die beiden Präsidenten auch die Entwicklung auf dem internationalen Ölmarkt. Die aktuelle Krisenlage sorgt für Unsicherheit über die Energiepreise, und der Name Venezuela tauchte ebenfalls auf: Früh im Jahr hatten die USA offenbar den venezolanischen Staatschef Nicolás Maduro entmachtet. Trump und Putin sprachen laut Kreml nicht nur über sofortige geopolitische Krisen, sondern auch über wirtschaftliche Auswirkungen weltweit. Interessant ist dabei, dass die russische Seite Trumps Rolle als Vermittler im Konfliktgeschehen durchweg positiv bewertet: Seine Versuche, diplomatische Lösungen mitzugestalten, seien "positiv eingeschätzt" worden, wie Uschakow betonte.

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Verwendete Quelle:

Donald Trump: Moskau: Trump und Putin haben über Iran-Krieg gesprochen

„Das passiert oft im Krieg“: Schickt Donald Trump wirklich Barron Trump in den Iran? „Das passiert oft im Krieg“: Schickt Donald Trump wirklich Barron Trump in den Iran?