Schufa: Die Institution schafft eine ihrer Regeln, die für einen negativen Score sorgen kann, ab

Bei einigen ist die Institution gefürchtet wie sonst keine andere: die Schufa. In letzter Zeit steht die Wirtschaftsauskunftei v. a. aufgrund eines möglichen Verkaufs immer wieder in den Medien. Jetzt aber gibt es für Verbraucher:innen auch Positives zu berichten.

Eine negative Bewertung bei der Schufa kann folgenschwere Auswirkungen haben: Laut Wallstreet kann diese dazu führen, dass Verbraucher:innen keine EC-Karten mehr ausgestellt bekommen können, keine Kredite erhalten oder Bestellungen nicht mehr auf Rechnung zahlen können.

Die Schufa: Ihre gar nicht so geheime Vorgehensweise

Eine der Regeln, die zum Schufa-Score beitragen können, wird nun aber geändert - in diesem Fall zum Vorteil der Verbraucher:innen.

Spätestens bei der Suche nach der ersten eigenen Wohnung machen die meisten von uns Bekanntschaft mit der Schufa. Diese gibt z. B. potenziellen Vermieter:innen Auskunft über die Bonität der Wohnungsinteressenten.

Wer aufgrund nicht gezahlter Rechnungen oder anderer "kleiner Vergehen" eine negative Bewertung erhalten hat, muss mit den oben genannten Konsequenzen leben.

Die Funktionsweise der Schufa beschreibt diese selbst wie folgt:

Die Schufa berücksichtigt die zum Beispiel, ob in der Vergangenheit bereits Kredite beantragt und vertragsgemäß zurückgezahlt wurden. Je mehr relevante Informationen analysiert werden können, desto genauer ist der Score. Und umso verlässlicher wird die tatsächliche Kreditwürdigkeit abgebildet. Das ist auch der Grund, warum Verbraucherinnen und Verbraucher, die gerade vertragsgemäß einen Kredit abbezahlen, über einen höheren Score verfügen können, als Personen, die gar keine Kreditverpflichtungen haben.

Handyverträge interessieren die Schufa nicht mehr

Die guten Nachrichten sind, dass Handyverträge laut Der Westen nicht mehr in die Bewertung des Scores einfließen.

Noch im letzten Jahr berichtet die Tagesschau darüber, dass bei der Schufa Informationen zu Mobilfunkverträgen gesammelt werden, ohne jedoch die Einwilligung der Besitzer:innen zu haben.

Informationen, wie der Wechsel zu einem anderen Anbieter oder das Laufen mehrerer Handyverträge sollen künftig keine Rolle mehr dabei spielen, ob Verbraucher:innen als kreditwürdig eingestuft werden oder nicht.

Auch die Stuttgarter Nachrichten berichten vor Kurzem darüber:

Der Abschluss mehrerer Verträge konnte die Bonitätsnote auch negativ beeinflussen. Künftig wird in die Bewertung nur noch einfließen, wenn ein Handynutzer seine Rechnungen auch nach wiederholter Mahnung nicht bezahlt.

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