Die grausamsten und brutalsten Foltermethoden der Geschichte
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Die grausamsten und brutalsten Foltermethoden der Geschichte

Wer das Mittelalter romantisiert, sollte sich in Erinnerung rufen, dass es sich auch um ein Zeitalter handelt, in dem die grausamsten Foltermethoden, die man sich nur vorstellen kann, Anwendung gefunden haben. Dies war z.B. der Fall, um Verdächtige geständig zu machen. Wir stellen euch acht Foltermethoden vor, die damals praktiziert wurden.

Eines vorab: Die folgende Bildstrecke ist perfide, brutal und die gezeigten Foltertechniken und Foltergeräte sind an Horror und Grausamkeit nicht zu überbieten. Schwache Gemüter sollten sich zweimal überlegen, ob sie sich das wirklich ansehen wollen.

1. Kochen

Man tunkte die Menschen mit den Füßen voran ganz langsam in kochendes Wasser, Wachs oder Öl, bis es zum Schuldgeständnis kam. In manchen Fällen wurde der Beschuldigte vorher allerdings aufgrund der großen Hitze schon ohnmächtig.Wer nun denkt, dass man dieser Qual wegen Verbrechen wie Mord oder Totschlag unterzogen wurde, der irrt sich gewaltig. Insbesondere Geldfälscher wurden so gequält, in Großbritannien wartete dieses Schicksal auch auf Giftmischer.

duncan1890@Getty ImagesGravur aus dem Jahr 1807

2. Der Blutadler

Diese Methode aus dem Norden (auch als Blutaar bekannt) hat das Ziel, einen Adler in den Rücken des Opfers zu schneiden. Alternativ schneidet man die Rippen entlang der Wirbelsäule heraus, um sie nach außen zu drücken und die Lungen zu entfernen. Es wird vermutet, dass auch die Schulterblätter hochgeklappt wurden.Der Blutaar findet sich in vielen Gedichten und Sagen wieder, allerdings ist umstritten, ob diese Art der Folter wirklich ausgeübt worden ist oder ob sie nicht viel eher als Unterhaltung der Zuhörer literarischer Werke fungierte.

3. Die Schiffsqual

Das Opfer wird mit einem Seil an den oberen Teil des großen Masts eines Schiffs gebunden. Dann wirft man es ins immer wieder Wasser.

4. Die Zerlegung

Die Haut des Opfers wird langsam und noch intakt abgezogen. Es gibt Beweise dafür, dass diese Foltermethode bereits 911 vor A.D. angewendet wurde. Insbesondere Verräter wurden so gequält, bei den Azteken galt es als eine Form der menschlichen Opfergabe an die Götter.

5. Die römische Kerze

Eine Erfindung von Kaiser Nero. Das Opfer wird an einen Pfahl gebunden und mit entflammbaren Harz eingerieben. Dann wird das Opfer angezündet, genau wie eine Kerze. Werke aus der damaligen Zeit zeigen, dass Nero diese Methode öfter angewandt hat. Das Licht, das dadurch entstand, nutzte er insbesondere bei Banketts oder privaten Feierlichkeiten.

6. Die Mundbirne

Sie wird in die Vagina, in den Mund oder in den Po der Opfer eingeführt. Dann wird sie gespreizt. Hatte das Opfer das Folterinstrument im Mund, wurde ihm dadurch der Kiefer gebrochen.

7. Der Bambus

Man platziert das Opfer oberhalb einer Bambuspflanze. Diese Pflanze wächst ungefähr einen Zentimeter am Tag und durchbohrt schließlich den Körper des Opfers, das einen schlimmen Blutverlust erleidet. Die Schmerzen, die dabei verursacht werden, sind besonders grausam, da sich die Pflanze ihren Weg durch den Körper sehr langsam bahnt.

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scorpp@Getty ImagesWachstumsstadien von Bambus

8. Der Beinbrecher

Die Beine des Opfers werden zwischen die Spitzen platziert, dann nähern sich die Spitzen an. Die Beine brechen und zerbröseln, das Opfer wird zum Schwerbehinderten.

Simone Haug
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