Nur 1 Einsatz: Deutscher WM-Schiri nach Hause geschickt - jetzt reagiert er auf die FIFA-Entscheidung!
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Nur 1 Einsatz: Deutscher WM-Schiri nach Hause geschickt - jetzt reagiert er auf die FIFA-Entscheidung!

Schlusspfiff für Weltschiedsrichter Felix Brych: Statt als Kandidat für das WM-Endspiel gehandelt zu werden, muss Deutschlands Top-Schiri nun bereits nach der Vorrunde Abschied nehmen. Jetzt hat er sich zu seinem persönlichen WM-Aus geäußert.

Statt wie zu erwartet bis zum Finale an Bord der Fußball-WM zu sein, ist für den bayrischen Schiedsrichter Felix Brych bereits Schluss. Auch er wird jetzt nach Hause fahren, doch nicht, ohne vorher ein Statement abgegeben zu haben. In einer Mitteilung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) am Mittwoch erklärte der Jurist seinen frühzeitigen Abschied: „Der Verlauf der WM ist für mich und mein Team natürlich eine herbe Enttäuschung. Aber das Leben geht weiter und wir kommen wieder."

Felix Brych: Ist eine Fehlentscheidung schuld?

Grund für sein vorzeitiges Ausscheiden vom Turnier soll seine Entscheidung in der hochbrisanten Begegnung zwischen der Schweiz und Serbien (2:1) gewesen sein: Da hatte es mächtig Wirbel um den deutschen Schiri gegeben, weil dieser den mittlerweile ausgeschiedenen Serben bei einer umstrittenen Szene einen Foulelfmeter verwehrte.

Ronny Zimmermann, der für die Schiedsrichter zuständige DFB-Vizepräsident, erklärt diesbezüglich: „Offensichtlich wurde Felix' schwierige und strittige Elfmeter-Entscheidung von der FIFA als so schwerwiegend bewertet, dass es keine weiteren Ansetzungen mehr für ihn gab. Ob das gerechtfertigt ist, müssen unsere Experten bewerten. Wir müssen diese Entscheidung akzeptieren.“ Darüber, welche Rolle Brychs einziger WM-Auftritt in Russland letztendlich tatsächlich gespielt hat, kann bisher nur spekuliert werden. Denn die FIFA schweigt.

Von Fred Eilig
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