Müllmann hört ein Wimmern im Plastikbeutel: Dann macht er einen unglaublichen Fund
Müllmann hört ein Wimmern im Plastikbeutel: Dann macht er einen unglaublichen Fund
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Müllmann hört ein Wimmern im Plastikbeutel: Dann macht er einen unglaublichen Fund

In Lapu-Lapu City (Philippinen) will ein Müllmann gerade einen Müllsack entsorgen. Da hört er ein leises Wimmern aus dem Sack kommen. Als er ihn öffnet, macht er einen unglaublichen Fund!

Es ist eine unglaubliche Geschichte: Als ein Müllmann auf den Philippinen seiner Arbeit nachgehen will, hört er plötzlich ein leises Wimmern aus einem der Müllsäcke kommen. Als er diesen daraufhin öffnet, macht er einen unfassbaren Fund.

Müllmann findet Neugeborenes in Plastiktüte 

Als der Müllmann in Lapu-Lapu auf den Philippinen den Müllsack mitnehmen will, der am Zaun hängt, hört er plötzlich ein leises Wimmern. Er geht davon aus, dass es aus dem Müllbeutel kommt und als er hineinsieht, trifft ihn fast der Schlag: In dem Sack befindet sich ein Säugling! Langsam sammelt sich eine Menschenmenge um das winzige Baby und versucht gemeinsam, etwas zu tun, auch wenn keiner so richtig weiß, was. Eine Person versucht, dem Baby frische Luft zuzufächern, während andere den Notarzt rufen. Einer der Passanten, Rheene Lee, erklärt: „Zuerst wussten wir nicht, ob das Baby lebt oder tot ist. Wir wussten nicht, was wir tun sollten, dann schlug jemand vor, einen Krankenwagen zu rufen.“ Und weiter: „Das Baby hat großes Glück, dass es gefunden wurde, weil der Müllmann gerade den Müllbeutel in den Müllwagen werfen wollte.“ Kurz nach 10 Uhr treffen die Sanitäter schließlich ein und bringen den Säugling mit dem Krankenwagen in das Bezirkskrankenhaus in Lapu-Lapu.

Ist eine Schülerin die Mutter?

In dem Müllsack befinden sich außerdem eine Schuluniformbluse und ein paar blutbefleckte kurze Hosen. Die Uniform wird von Schülern der Klassen 7 bis 10 an öffentlichen Schulen in der näheren Umgebung getragen. So schließen die Rettungskräfte daraus, dass es sich bei der Mutter wahrscheinlich um eine Schülerin im Alter zwischen 12 und 16 Jahren handeln muss. Die örtliche Polizei ist jetzt dabei, in dem Fall Ermittlungen anzustellen. Emily Ng, eine Krankenschwester in dem Krankenhaus, in dem der Junge gerade versorgt wird, sagt, dass sich bereits mehrere Leute gemeldet hätten, die den Kleinen adoptieren wollen. Sie erklärt: „Wir haben noch keinen Namen für den Jungen. Aber viele Menschen haben seine Geschichte gehört und bereits Erkundigungen über seine Adoption eingeholt.“ Die Krankenschwester zeigt sich zuversichtlich: „Er weiß nichts von seinem traurigen Start ins Leben, aber ich bin sicher, dass er mit wohlhabenden Eltern, die ihn lieben und beschützen, eine gute Zukunft haben wird.“

Immer wieder sind Eltern in schwierigen Lebenslagen mit ihrem Neugeborenen überfordert: In Russland sorgte zuletzt ein Video für Aufsehen, in dem eine junge Mutter ihr neun Wochen altes Baby am Flughafen an eine fremde Frau verkauft.

Von Fred Eilig
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