Frauenfeindliche WM-Werbung: Burger King sorgt für Empörung

Frauenfeindliche WM-Werbung: Burger King sorgt für Empörung

Die russische Nationalmannschaft hätte nicht besser in die WM starten können (5:0 gegen Saudi-Arabien). Trotzdem scheint sich der russische Ableger von Burger King Sorgen um den Fußballnachwuchs des Landes zu machen. Mit einer umstrittenen Werbeaktion sorgt Burger King jetzt weltweit für Empörung.

Immer wieder tappen große und kleine Unternehmen in die Sexismus-Falle: Sei es Lidl mit Angeboten zum Muttertag oder ein sächsischer Waffelverkäufer. Mit Burger King trifft es jetzt einen Weltkonzern.

Fragwürdige Aktion 

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Der Fast-Food-Riese hat in einer Social-Media-Aktion Frauen dazu aufgerufen, sich zur WM von Fußballstars aus aller Welt schwängern zu lassen. Belohnung: 40.000 Euro und lebenslang kostenlose Burger. Die Burger-Kette begründete die Aufforderung mit der „sozialen Verantwortung“ des Unternehmens: Es gehe um die Zukunft des russischen Fußballs.

Sexistisch und erniedrigend  

Die Reaktionen auf den Werbegag fallen heftig aus. Viele empfinden den Aufruf als sexistisch und erniedrigend. Twitter-Nutzerin Mariana fragt beispielsweise fassungslos: „Was, sind die noch ganz richtig im Kopf?“

Mittlerweile hat sich Burger King Russland für die Aktion entschuldigt. Gegenüber der Nachrichtenagentur AP erklärt das Unternehmen, dass das Angebot „nicht unsere Marke und unsere Werte repräsentiert und wir Schritte unternehmen, um sicherzugehen, dass so etwas nicht noch einmal passiert“.

• Simon Nowak
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