Gesundheit: So vermeidet ihr unangenehme Krämpfe während des Schlafs

Nächtliche Krämpfe sind schmerzhaft, können aber vermieden werden.

Krämpfe sind eine plötzliche, unfreiwillige Kontraktion eines oder mehrerer Muskeln, die zwar harmlos, aber dennoch schmerzhaft sind. Sie können in jedem Alter und sogar mitten in der Nacht auftreten. Mit ein paar Tricks kann man sie jedoch vermeiden.

Schmerzhaftes Erwachen

Vielleicht ist es euch schon einmal passiert: Ihr lagt gemütlich im Bett und wart bereits im Halbschlaf. Ihr dachtet, ihr könnt die Wade ungestraft bewegen, als diese plötzlich anfängt, euch Schmerzen zu bereiten.

Aber was ist passiert? In Wirklichkeit hat sich die Wade verkrampft und braucht eine kleine Massage, um sich zu entspannen. Es ist nichts Schlimmes, ihr habt nur einen nächtlichen Krampf erlebt. Ein sehr häufiges Phänomen.

Es gibt mehrere Gründe, die zu dieser dazu führen können. Das MSD-Handbuch nennt unter anderem mangelnde Dehnung, zu wenig Flüssigkeitszufuhr und einen niedrigen Elektrolytgehalt im Blut als Schuldige. Wie gesagt, diese Krämpfe sind in der überwiegenden Mehrheit harmlos!

Es fällt jedoch auf, dass nächtliche Krämpfe (um sie von Krämpfen zu unterscheiden, die man während oder kurz nach dem Sport bekommt) häufiger bei Menschen auftreten, die sich wenig körperlich betätigen.

Krämpfe: Wie kann man ihnen vorbeugen?

Wie bereits erläutert, sind Krämpfe häufig auf einen Mangel an Flüssigkeitszufuhr zurückzuführen. Das Gesundheitsministerium empfiehlt, täglich 1,5 Liter Wasser zu trinken, aber dieser Wert kann natürlich je nach Körperbau variieren.

Auch wenn ihr Sport treibt, solltet ihr darauf achten, dass ihr nicht übertrainiert, denn das könnte sich nicht nur negativ auf eure Gesundheit auswirken, sondern auch dazu führen, dass ihr häufiger Krämpfe bekommt. Denkt daran, dass ein gutes Training ein Training ist, bei dem die Ruhetage nicht vernachlässigt werden.

Wenn ihr ausreichend Flüssigkeit zu euch nehmt (wie gesundes Trinken geht, erklären wir euch im Video) und gut trainiert, aber immer noch unter nächtlichen Krämpfen leidet, solltet ihr unbedingt einen Arzt oder eine Ärztin aufsuchen. Zwar sind Krämpfe oft harmlos, aber sie können auch auf einen Magnesium- und Mineralstoffmangel hinweisen.

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