Studie: Oma und Opa schlecht für die Gesundheit von Kindern

Studie: Oma und Opa schlecht für die Gesundheit von Kindern

Gibst du deine Kinder deinen Großeltern zur Aufsicht? Laut einer erziehungswissenschaftlichen Studie soll das für die Gesundheit deine Kinder gar nicht gut sein. Wir klären auf!

Dass Eltern immer mal wieder Fehler mit ihren Kindern machen, ist allgemein bekannt. Doch, dass Omi und Opi für ihre Enkel schlecht sein sollen, hat sich sicher noch niemand gedacht. Doch genau das bringt jetzt eine erziehungswissenschaftliche Studie ans Licht. Ihr zufolge gehen Kinder, die von ihren Großeltern betreut werden, gesundheitliche Risiken ein.

Ein beunruhigendes Studienergebnis

Kann es gesundheitsschädlich für Kinder sein, von ihren Großeltern betreut zu werden? Das behauptet jetzt zumindest eine erziehungswissenschaftliche Studie der Universität von Glasgow.

Gesundheitswissenschaftler haben sich mir den Essgewohnheiten 18 verschiedener Länder auseinandergesetzt und dabei entdeckt, dass Großeltern ihren Enkeln extrem schlechte Essgewohnheiten vermitteln und damit ihr Krebsrisiko erhöhen.

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„Natürlich ist dieser schlechte Einfluss ungewollt,“ äußert sich Dr. Stephanie Chambers, die Leiterin der Studie, gegenüber The Independent.

Sehr schlechte Angewohnheiten

Zu viel Süßigkeiten, nicht genug Bewegung, passives Rauchen... Wie es scheint, machen Großeltern viel falsch und tun und lassen, was ihnen gerade so passt. Trotzdem hat die Studie einen großen Haken.

Es wird an keiner Stelle erwähnt, welch positive Auswirkungen die Präsenz der Großeltern auf die Entwicklung ihrer Enkel hat. Vergessen wir nicht, dass die emotionalen Bande, die sich da zwischen Generationen knüpfen, unentbehrlich für die Kinder sind. 

Sarah Kirsch
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