Wissenschaftler bestätigen: Sport und Bewegung wirken sich günstig auf dein Gedächtnis aus

Wissenschaftler bestätigen: Sport und Bewegung wirken sich günstig auf dein Gedächtnis aus

Gute Nachrichten: Laut Meinung der Wissenschaftler sollen Bewegung und Sport unser Gehirn auf Trab bringen, die Denkfähigkeit fördern und vor allem auch unser semantisches Gedächtnis verbessern.   

Schon bei den alten Römern war die Rede von einem gesunden Geist in einem gesunden Körper (Mens sana in corpore sano). Wahrscheinlich hängt das mit der verbesserten Durchblutung zusammen. Doch nicht nur das. Auch unser mentales und unser emotionales Wohlbefinden werden durch Sport gesteigert. Nicht zuletzt durch die Ausschüttung von Endorphinen, die unser Wohl- und Glücksempfinden steigern.

Sport wirkt anregend auf unser Gedächtnis

Im Gehirn wirkt sich das jedoch noch anders aus. Hier wird vor allem unser semantisches Gedächtnis von der sportlichen Betätigung beeinflusst. Laut Aussage der sich mit der menschlichen Gesundheit auseinandersetzenden französischen Forschungs- und Entwicklungseinrichtung INSERM soll sportliche Anstrengung unser semantisches Gedächtnis anregen und verbessern: Das semantische Gedächtnis ist der Teil des Gehirns, der sich mit unseren sprachlichen Fähigkeiten, unserem Weltwissen und unserem Faktenwissen auseinandersetzt. Hier werden Bedeutungen von Wörtern und Begriffen und deren Zusammenhänge in abstrakter Form gespeichert. Das semantische Gedächtnis beinhaltet die Kenntnis über andere Personen und Orte, in anderen Worten unser Allgemeinwissen.    

Sportliche Anstrengung bringt unser Gedächtnis auf Trab

Um den Zusammenhang von sportlicher Anstrengung und semantischem Gedächtnis unter Beweis zu stellen und näher zu untersuchen, haben die Wissenschaftler beobachtet, wie sich das mit der Gehirntätigkeit nach einer einfachen Radsportübung verhält.

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Nach Aussage von Professor J. Carson Smith der University of Maryland School of Public Health sind die Teile des Gehirns, in denen das semantische Gedächtnis seinen Sitz hat, bei einem Probanden, der gerade ein solches sportliches Training absolviert hat, aktiver als bei einem Probanden, der eine Ruhephase hinter sich hat.

Es ist mit den Muskeln vergleichbar, erklärt der Wissenschaftler in einem Interview mit dem Herald Tribune. Wie sich die Muskeln im Laufe der sportlichen Übungen entwickeln, anpassen und mit mehr Leichtigkeit reagieren, so passt auch das Gehirn sich an und verbessert sich die Gehirntätigkeit im Laufe der Zeit.

Die erhöhte Gehirnaktivität würde den Wissenschaftlern nach der Regeneration des Muskelgewebes entsprechen. In anderen Worten, unser Gehirn wird im Laufe des sportlichen Trainings immer besser und immer leistungsfähiger. 

Zoe Klaus
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