Häufige Nickerchen könnten ein frühes Symptom dieser Krankheit sein!

Häufige Nickerchen könnten ein frühes Symptom dieser Krankheit sein!

Nickerchen sind für viele ein Moment der Entspannung oder eine Gelegenheit, nach einer zu kurzen Nacht eine Mütze voll Schlaf zu bekommen. Allerdings sieht es so aus, als könnten zu häufige Nickerchen ein Symptom sein, das man nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte. 

Laut einer Studie, die in der medizinischen Zeitschrift Alzheimer's and Dementia erschienen ist, soll Alzheimer einen Teil des Gehirns betreffen, der die Funktion hat, uns wachzuhalten. Dies könnte erklären, warum Menschen mit dieser Krankheit sehr häufig Nickerchen machen.

Erste Symptome dieser Krankheit 

Während sich einer der Auslöser von Alzheimer möglicherweise im Mund befinden, könnten häufige Nickerchen eines der ersten Symptome sein, die auftreten, bevor die erkrankte Person beginnt, das Gedächtnis zu verlieren. Die Studie wurde von Forschern der Universität von Kalifornien durchgeführt.

Die Wissenschaftler haben die wichtige Rolle des Tau-Proteins in der Entwicklung der Krankheit betont. Dies ist nicht die erste Studie, in der dieser Aspekt vorkommt, aber genauere Studien zu diesem Thema ermöglichen es, die Auswirkungen dieses Proteins besser zu verstehen, denn bisher konzentrierten die Studien sich eher auf das Amyloid-Protein.

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Lea Grinberg, Co-Autorin der Studie und Neurologie-Professorin, erklärt: „Unsere Studie belegt, dass die Bereiche des Gehirns, die für das Wachsein verantwortlich sind, sich aufgrund der Ansammlung von Tau-Proteinen verändern, und nicht aufgrund von Amyloid-Proteinen.“

Alzheimer in Zahlen

Weltweit sind über 35,6 Millionen Menschen von Alzheimer betroffen. Pro Jahr werden 7,7 Millionen neue Fälle registriert. In Deutschland sind es 44.000 neue Diagnosen dieser Krankheit pro Jahr. Und die Prognosen lassen nichts Gutes hoffen.

Laut der WHO soll sich die Anzahl der Kranken alle 20 Jahre verdoppeln und wird 2050 damit schätzungsweise eine Gesamtzahl von 115,5 Millionen erreichen. Diese alarmierenden Zahlen machen uns darauf aufmerksam, dass wir noch viel zu wenig über diese Krankheit wissen.

Maximilian Vogel
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