Tipps für gesunden Schlaf: Darauf kommt es an

Schlaf spielt eine bedeutende Rolle in unserem Leben. Nicht nur, weil wir rund ein Drittel unseres Tages schlafend verbringen! Während wir nachts ruhen, finden lebenswichtige Prozesse statt.

Im Schlaf erholt sich der Körper, die Abbauprodukte des Stoffwechsels werden abtransportiert und die Zellen erneuern sich. Zudem verarbeiten wir das Geschehen des Tages und das Gehirn speichert Erlebtes und Erlerntes im Langzeitgedächtnis. Durch Schlafmangel oder Schlafstörungen wird die Qualität all dieser Abläufe beeinträchtigt, was sich am Folgetag bemerkbar macht.

Schlafstörungen: Ein Risikofaktor für die Gesundheit und das Wohlbefinden

Nach schlechtem Schlaf neigen wir zu Müdigkeit, Erschöpfung, Stimmungsschwankungen, Kopfschmerzen, Konzentrationsschwierigkeiten und Heißhunger – ähnlich wie bei übermäßigem Alkoholgenuss. Laut Robert Koch-Institut (RKI) leiden in Deutschland rund 25 % an Schlafstörungen und über 10 % fühlen sich dauerhaft oder häufig nach dem Aufwachen nicht erholt.

Schlafen wir über einen längeren Zeitraum schlecht, kann das die Gesundheit beeinträchtigen. Die Ergebnisse einer in der Fachzeitschrift Annals of the New York Academy of Sciences publizierte Studie zeigen, dass Schlafmangel ein Risikofaktor für Adipositas und Diabetes ist. Worauf kommt es also bei gesundem Schlaf an?

Der Schlafrhythmus darf nicht gestört werden

Entscheidend für gesunden Schlaf und erholsame Nächte ist ein ungestörter Schlafrhythmus. Der Schlafrhythmus besteht aus vier Schlafphasen, nämlich der Einschlafphase, der Leichtschlafphase, der Tiefschlafphase und der REM-Schlafphase (von Träumen begleitet). Diese Phasen dauern jeweils ca. 90 Minuten.

Während wir schlafen, durchlaufen die vier Schlafphasen rund vier bis sechs Mal. Besonders wichtig ist die Tiefschlafphase, in der die körperliche und geistige Regeneration stattfindet. Zwischendurch passiert es, dass wir kurz aufwachen, das ist aber völlig normal und wir schlafen innerhalb weniger Minuten wieder ein. Ist die Abfolge der Schlafphasen gestört, ist ein ungesunder Schlafrhythmus die Folge.

Gehe der Ursache für deinen schlechten Schlaf auf den Grund

Gründe für einen gestörten Schlafrhythmus können neben Stress auch lautes Schnarchen, Koffein oder sehr fettiges Essen im Magen sowie individuelle Probleme sein. Wer schlecht schläft, sollte der Ursache unbedingt auf den Grund gehen.

Die Sleep Foundation empfiehlt für gesunden Schlaf regelmäßige Schlafenszeiten. Das hilft dir, deine innere Uhr und damit deinen Schlafrhythmus zu regulieren. Abendliche Spaziergänge, die richtige Matratze, der passende Lattenrost und ein gutes Kissen sind ebenfalls wichtig für einen guten Schlaf.

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