BVB setzt Gerhard Schröder Ultimatum: Ohne Rücktritt folgt sein Rausschmiss als Ehrenmitglied

Gerhard Schröder möchte man zurzeit wohl lieber nicht sein: Auf den ehemaligen Bundeskanzler, der ein enger Vertrauter des russischen Präsidenten ist, prasselt Kritik von allen Seiten ein.

Gerhard Schröders Posten im Aufsichtsrat des russischen Mineralölunternehmens Rosneft sowie seine Nähe zu Wladimir Putin sind spätestens jetzt nicht mehr nur den eigenen Parteigenossen ein Dorn im Auge: Nachdem ihn seine Mitarbeiter:innen im Stich lassen, bezieht sein Lieblingsfußballverein Stellung zu seinem Handeln und stellt ihm ein Ultimatum, welches bei Nichterfüllung zur Aberkennung seiner Ehrenmitgliedschaft führen soll.

Ein mündliches Bekenntnis reicht dem Verein nicht

Erst vor Kurzem bringt Gerhard Schröder den amtierenden Bundeskanzler Olaf Scholz aufgrund seiner pro-russischen Äußerungen in Rage, jetzt bringt er auch noch seinen Lieblingsfußballverein gegen sich auf.

Der BVB scheint wenig begeistert davon zu sein, dass der ehemalige Kanzler weiterhin an seinen Posten bei Rosneft und Nord Stream festhält, als ginge es um sein Leben. Sollte er sich nicht dazu entscheiden, die Posten niederzulegen (sowie das Angebot, bei Gazprom eine wichtige strategische Rolle einzunehmen, annehmen), soll dies das Ende seiner Ehrenmitgliedschaft bedeuten.

Gegenüber der Bild äußert sich der Fußballverein wie folgt:

Unserer Meinung nach gehört dazu in einer Situation, in der an jedem einzelnen Tag unschuldige Menschen durch Bomben sterben, zwingend nicht nur ein mündliches Bekenntnis gegen jede kriegerische Handlung (dieses hat Gerhard Schröder abgegeben), sondern auch der klare Wille und die Überzeugung, auf Führungspositionen in russischen Staatskonzernen verzichten zu müssen. Wir hoffen inständig, dass Gerhard Schröder zu dieser Ansicht gelangen wird.

Klares Ultimatum an den Alt-Kanzler

Was darauf folgt, ist ein regelrechtes Ultimatum, welches der Fußballfreund kaum falsch verstehen kann:

Sollte Gerhard Schröder jedoch weiterhin an besagten Positionen festhalten, könnten wir dies als BV. Borussia 09 e.V. Dortmund nicht akzeptieren und würden eine entsprechende Entscheidung treffen.

Es wird interessant sein zu sehen, ob sich nicht nur Schröders Diskurs, sondern auch sein Handeln in naher Zukunft eine Kehrtwende erfahren werden: Langsam gehen ihm auf jeden Fall die Unterstützer:innen aus.

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