"Wirrköpfiger Diktator in Moskau": Altbundespräsident Gauck äußert sich zu Putin-Hitler-Vergleich

Altbundespräsident Joachim Gauck ist zu Gast in Sandra Maischbergers Talkshow "Woche", wo er klare Worte zu dem russischen Präsidenten Wladimir Putin findet und sich in den Farben der ukrainischen Nationalflagge präsentiert.

Die Talkrunde der ARD ist schon mächtig am Laufen, als Gauck vor die Kamera tritt. Begleitet wird sein Auftritt mit einem Video, in dem zu sehen ist, wie Gauck im Bundestag den ukrainischen Botschafter umarmt.

Gauck setzt deutliche Zeichen

Der parteilose Politiker kommentiert das Video: "Das musste sein. Irgendwie wollte ich ihm etwas sinnlich Wahrnehmbares rüberbringen, was unzählige Menschen in Deutschland gespürt haben."

Laut Bild.de hatte der Altbundespräsident schon 2014 gefordert, dass Europa sich geschlossen gegen das Machtstreben Putins stellen müsste. In der Talkshow setzt er erneut ein klares Zeichen und trägt eine blau-gelbe Krawatte.

Putin und Hitler

Zu Putin findet er klare Worte und weist den Vergleich Putins mit Hitler entschieden zurück:

Zwar ist es richtig, dass ein letztes Ausrechnen dieses wirrköpfigen Diktators in Moskau nicht möglich ist. Aber er ist noch nicht in der Situation wie Adolf Hitler am Ende des Krieges, wo man denken muss, nach mir die Sintflut. Er will ja als ruhmreiche Person in die russische Geschichte eingehen.

Ob Putin das noch gelingt, ist allerdings fraglich. Nicht nur, dass aus seinen eigenen Reihen die Nachricht dringt, dass er den Krieg nicht mehr gewinnen kann. Es ist mittlerweile deutlich geworden, dass sich der russische Präsident mit dem Ukraine-Krieg stark verschätzt hat. Die Folge sind zahlreiche gefallene russische Soldaten. Es dürfte nur noch eine Zeitfrage sein, bis das russische Volk das sinnlose Sterben hinterfragt.

Mehr zur Person Joachim Gaucks im Video!

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