Bis zu 52 Grad: Forschende warnen vor "Extremhitzegürtel"

Forschende warnen in einer neuen Studie vor weiteren Hitzewellen, die in Zukunft sogar einen sogenannten "Extremhitzegürtel" auslösen könnten. Wo dieser entstehen wird, erklären wir euch hier.

Die Hitze und Dürre in diesem Sommer dürften künftig keine Ausnahme darstellen. So wollen Forschende herausgefunden haben, dass sich vom Norden Texas bis nach Kanada ein Gebiet mit extremer Hitze von bis zu 52 Grad Celsius bis zum Jahr 2053 entwickeln könnte, wie die Welt berichtet.

"Extremhitzegürtel" mit Temperaturen bis zu 52 Grad Celsius

In den USA wird die Temperatur mit Fahrenheit berechnet. So wird im nationalen Wetterdienst der USA bei gefühlten Temperaturen, die mehr als 125 Grad Fahrenheit (das entspricht 51,7 Grad Celsius) betragen, von "extremer Gefahr" gesprochen.

Wichtig ist dabei die Kategorie der "gefühlten Temperatur", das entspricht der Temperatur, wie sie vom menschlichen Körper empfunden wird. In diesen Wert fließt neben der eigentlichen Lufttemperatur auch die Luftfeuchtigkeit hinein.

Studie zeigt "extreme Gefahr"

Aus dieser "extremen Gefahr" entsteht die Bezeichnung "Extremhitzegürtel". Einer Studie der Nichtregierungsorganisation First Street Foundation zufolge soll diese heiße Region vom Norden Texas und Louisiana über Illinois und Indiana bis nach Wisconsin reichen. Nur Regionen am Meer sind von den extremen Temperaturen ausgenommen.

Mindestens einmal im Jahr soll in diesem "Extremhitzegürtel" die gefühlte Temperatur bis zu 52 Grad Celsius erreichen. Das Gebiet der Extremhitze könnte schon nächstes Jahr 8,1 Millionen Menschen betreffen und sich in den nächsten 30 Jahren erheblich vergrößern. Es würde dann etwa 107 Millionen Menschen bedrohen.

Jetzt schon kämpfen manche Regionen in den USA, wie das Death Valley in Kalifornien, mit Extremtemperaturen von 56 Grad Celsius. So berichtet die Welt von Fischen in dieser Gegend, die in den aufgeheizten Gewässern sterben, weil sie "gekocht" werden...

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