Verstoß gegen Sanktionsauflagen: Luxus-Güter von Abramowitsch sollen jetzt beschlagnahmt werden

Die USA haben erst kürzlich verstärkte Sanktionsauflagen gegen den inneren Zirkel von Wladimir Putin angekündigt. Jetzt wird es auch für Roman Abramowitsch eng.

Der russische Oligarch Roman Abramowitsch steht schon seit Beginn des Ukraine-Krieg beim Westen in der Kritik. In Großbritannien wird direkt Vermögen des ehemaligen Besitzers des Fußballclubs Chelsea eingefroren. Jetzt wollen die USA nachziehen, wie es scheint.

Sanktionen gegen russischen Oligarchen Abramowitsch

Vor Kurzem hat das amerikanische Finanzministerium angekündigt, neue Sanktionen in Bezug auf Russland zu verhängen. Der innere Kreis von Putin soll geschwächt werden.

Dabei gerät auch Roman Abramowitsch ins Visier der Amerikaner:innen. Der russische Oligarch, der auch die israelische und portugiesische Staatsbürgerschaft besitzt, gilt als einer der reichsten Menschen der Welt.

Seine Luxusjets sollen nun von den US-Behörden beschlagnahmt werden, so die Bild - eine Beschlagnahmung soll schon angeordnet sein. Im Visier soll dabei die Gulfstream mit einem Wert von 60 Millionen Dollar sein sowie die Boeing 787 Dreamliner, die mit 350 Millionen Dollar eines der teuersten Privatflugzeuge weltweit darstellt.

Verstoß gegen Sanktionsauflagen und Exportregelungen

Der Grund für die Beschlagnahmung? Abramowitsch soll gegen Sanktionsauflagen verstoßen haben, indem seine beiden Luxus-Jets nach Russland geflogen seien.

Zudem soll der Oligarch die Beschränkungen im Export nicht befolgt und mehr Technologie und Waren nach Russland ausgeführt haben. Zudem könnten ihm seine engen Verbindungen zum russischen Präsidenten Wladimir Putin noch einiges kosten...

Zurzeit stehen seine Luxus-Jets aber noch in Moskau und Dubai. Wie lange sie noch sicher sind vor der amerikanischen Beschlagnahmung wird sich demnächst zeigen.

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