Trump von der eigenen Partei verraten: Republikaner stimmen Untersuchungskommission zu
Trump von der eigenen Partei verraten: Republikaner stimmen Untersuchungskommission zu
Trump von der eigenen Partei verraten: Republikaner stimmen Untersuchungskommission zu
Lire la vidéo
Weiterlesen

Trump - Verraten von der eigenen Partei: „Die Demokraten halten zusammen, die Republikaner nicht“

35 Republikaner haben für genauere Untersuchungen zur Kapitol-Erstürmung gestimmt. Donald Trump ist außer sich angesichts des "Verrats" seiner Parteimitglieder.

Am Donnerstag, den 20. Mai, stimmt das amerikanische Repräsentantenhaus über die Einsetzung einer Untersuchungskommission zu Kapitol-Randale am Tag von Joe Bidens Amtseinführung ab.

Das Stimmverhalten seiner republikanischen Parteimitglieder passt Ex-Präsident Donald Trump dabei so gar nicht, denn 35 von ihnen stimmen tatsächlich für die Untersuchung.

Trump zutiefst empört

Das sind deutlich mehr Republikaner, die sich gegen Donald Trump stellen, als beim zweiten Impeachment-Verfahren, wo nur 10 seiner Parteikollegen mit den Demokraten stimmten.

Nun entscheidet der Senat, ob die Untersuchung durchgeführt wird oder nicht. Das ist für Donald Trump jedoch zweitrangig. Er ist empört vom Verhalten der Republikaner.

Eigentlich hat er gehofft, dass seine Partei diese Untersuchung verhindern würde. Auf seinem Blog From the Desk of Donald J. Trump beschimpft er sie als "35 eigensinnige Republikaner".

In die "Falle" getappt

Für Donald Trump handelt es sich bei der Untersuchung einzig und allein um eine "Falle" der Demokraten, wie er seine Partei warnt.

Er ist überzeugt, dass es dabei lediglich um die Ausschreitungen am Kapitol gehen wird und die eskalierten Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt außer Acht gelassen werden.

Seine Warnung hat offensichtlich nichts genützt und so muss sich Trump wohl kleinlaut mit der Entscheidung zufrieden geben, die der Senat diesbezüglich treffen wird.

Doch kleinlaut existiert im Vokabular des Ex-Präsidenten nicht, selbst dann, wenn die Niederlage klar ist. So wirft er seinen Parteimitgliedern vor:

Die Demokraten halten zusammen, die Republikaner nicht.

Mehr