Knast für Trump: Das würde Secret Service vor nie dagewesene Herausforderung stellen

Immer neue Verfahren werden gegen Donald Trump eingeleitet, doch was passiert mit seinem Personenschutz, wenn er tatsächlich ins Gefängnis muss?

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Ex-Präsident Donald Trump droht nach unterschiedlichen Anklagepunkten eine Gefängnisstrafe. Aktuell laufen zahlreiche Ermittlungen gegen den ehemaligen US-Präsident.

Unter anderem wegen Missbrauchs, Verschwörung und kapitaler Finanzverbrechen. Wird er schuldig gesprochen, droht dem Milliardär das Gefängnis. Doch wie wird dann sein Personenschutz gehandhabt?

Eine neue Herausforderung für den Secret Service

Als ehemaliger Präsident der USA hat Donald Trump Anrecht auf lebenslangen Personenschutz durch den Secret Service. Doch was passiert, wenn er seine Haftstrafe antreten muss?

Die US-Behörde möchte sich nicht näher zu den "Mitteln und Methoden" äußern, mit denen die Schutzmaßnahmen durchgeführt werden, auch weil er die Betriebssicherheit aufrechterhalten will.

Fest steht, dass die Situation auch für den Secret Service eine nie dagewesene Herausforderung darstellen würde. Anwalt Bradley Moss ist Experte für nationale Sicherheit und er erklärt:

Dafür gibt es keinen Präzedenzfall, daher kennt niemand die Antwort mit Sicherheit. Das letzte Wort über den Umfang des USSS-Schutzes für seinen Vorgänger hat wohl Präsident Joe Biden.

Laut Moss sei es recht wahrscheinlich, dass Donald Trumps Personenschutz im Falle einer Inhaftierung bestehen bliebe. Er wäre also auch hinter Gittern noch ein VIP.

Zusätzlicher Schutz im Knast

Ein Vertrauter Donald Trumps gehtsogar davon aus, dass der ehemalige Präsident "zusätzlichen Schutz hinter Gittern" anfordern würde, wie er gegenüber der Huffpost erklärt.

Noch steht nicht fest, ob der Immobilienmogul tatsächlich zu einer Haftstrafe verurteilt wird. Doch er hat bereits im Vorfeld seines Amtsendes angekündigt, die USA im Falle einer Wahlniederlage zu verlassen.

Da er durchaus die Mittel dazu hätte, besteht in jedem Fall eine erhöhte Fluchtgefahr, welche wiederum für eine Inhaftierung sprechen würde.

Allerdings lässt Donald Trumps fortgeschrittenes Alter von 74 Jahren vermuten, dass es nicht zu einer Gefängnisstrafe kommen wird. Schließlich ist er auch nicht vorbestraft.