"Wir sind alle in Gefahr": Prinz Harry appelliert bei den GQ-Awards an die Regierungen

Prinz Harry setzt sich leidenschaftlich für Menschenrechte ein. Bei den diesjährigen GQ-Awards in London sorgt er deswegen für eine überraschende Rede und appelliert mit dieser an die weltweiten Regierungen.

Bei der diesjährigen Verleihung des britischen Männermagazins GQ sorgt Prinz Harry für eine royale Überraschung, denn neben seiner Moderation für den Preis als Heroes of the Year sorgt er auch mit einer Rede für Aufsehen.

Harry bei den GQ-Awards

Über einen Videoanruf ist der 36-Jährige, der mit Herzogin Meghan und seinen zwei Kindern in Kalifornien lebt, bei den GQ-Awards in der britischen Hauptstadt London zugeschaltet.

Dort kündigt er die Gewinner:innen des Preises Heroes of the Year an, welchen die Professorinnen Sarah Gilbert, Catherine Green sowie das Team für die Entwicklung des Corona-Impfstoffes AstraZeneca entgegennehmen.

"Wir sind alle in Gefahr"

Weiter richtet der Duke of Sussex seine Worte an die weltweiten Regierungen und fordert ein besseres Impfangebot für Menschen in Entwicklungsländern.

Zwar hat mittlerweile ein Drittel der Weltbevölkerung mindestens eine Impfdosis verabreicht bekommen, doch in den ärmeren Ländern sind es gerade mal zwei Prozent, die einmal geimpft wurden. Prinz Harry betont daher:

Solange nicht jede Gemeinschaft Zugang zum Impfstoff hat, nicht zu vertrauenswürdigen Informationen über den Impfstoff Zugang hat, sind wir alle in Gefahr.

Kontrahent sitzt im Publikum

Im Publikum vor Ort sitzt auch Piers Morgan, ein Moderator, der eigentlich gar nicht gut auf Prinz Harry und seine Frau, Herzogin Meghan, zu sprechen ist.

Nach den Rassismusvorwürfen, die Meghan im Oprah-Interview an die britischen Royals richtet, lästert er in seiner Show über die Sussex, dass er ihnen kein Wort glaubt.

Prinz Philips Gedenkfeier: Warum nahm Prinz Andrew eine größere Rolle als Prinz Charles ein? Prinz Philips Gedenkfeier: Warum nahm Prinz Andrew eine größere Rolle als Prinz Charles ein?