Trotz steigender Corona-Zahlen: Barack Obama feiert Geburtstagsparty mit Hunderten von Gästen

Am 4. August wird Barack Obama 60 Jahre alt und hat dafür eine riesige Party geplant. Aber wie passt das mit den Corona-Regeln zusammen?

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Barack Obama ist seit 2017 nicht mehr im Amt des US-Präsident, aber das heißt nicht, dass er von der Bildfläche verschwunden ist, ganz im Gegenteil.

Barack Obama so umtriebig wie immer

Im Wahlkampf gegen Donald Trump unterstützt er den Demokraten Joe Biden und engagiert sich ansonsten sehr viel sozial, was er auch auf Social Media oder in Interviews oft erzählt.

Barack Obama ist also nicht nur charismatisch, sondern auch sehr engagiert. Im Gegensatz stehen aber die neuesten Enthüllungen, die nicht so ganz zu seinem sozialen Engagement, vor allem das in der Corona-Krise, passen wollen.

Runder Geburtstag

US-Medien zufolge heißt es nämlich, dass der 44. Präsident der Vereinigten Staaten, der am 4. August 60 Jahre alt wird, eine riesige Party feiern will. Dazu sollen mehrere Hundert Leute eingeladen sein.

Mit so einer großen Feier widerspricht Obama - der erst Anfang des Jahres ein wichtiges Familienmitglied betrauern musste - den Empfehlungen, sich aufgrund der Gefahr einer Corona-Infektion mit so wenigen Leuten zu treffen wie nur möglich.

Steigende Fallzahlen

Gerade jetzt ist es wichtiger denn je, sich an die Corona-Maßnahmen zu halten, denn die Delta-Variante verbreitet sich rasend schnell und auch in den USA steigen die Fälle immer weiter an - auch deshalb, weil die Impfbereitschaft stetig nachlässt.

Umso besser wäre es, wenn Barack Obama, der sich bisher immer für die Corona-Maßnahmen eingesetzt hat und ein Verfechter der Impfungen ist, sich selbst an die Regeln halten würde.

Wie reagiert das Weiße Haus?

Auf die Frage, was das Weiße Haus von der Feier des ehemaligen Präsidenten hält, antwortet die Sprechen Jen Psaki: "Diese Veranstaltung findet allen öffentlichen Berichten zufolge im Freien statt." Dass man sich aber auch im Freien anstecken kann, zeigt Trumps Veranstaltung im Rosengarten im letzten Jahr, die zum Superspreader-Event geworden ist.

Obamas Feier soll nicht in seinem Heimatstaat Hawaii stattfinden, sondern auf der Atlantikinsel Martha's Vineyard, die zum Bundesstaaat Massachusetts gehört und auf der sich nur die High Society tummelt. Laut Medienberichten sollen alle Gäste geimpft sein und müssen zudem einen negativen Corona-Test vorzeigen.