Nichte von Donald Trump befürchtet: "Er wird wieder als Präsident kandidieren"

Mary L. Trump hat ihr zweites Buch über ihren Onkel Donald Trump veröffentlicht. Darin offenbart sie ihre Befürchtungen einer düsteren Zukunft für die Vereinigten Staaten.

Die Nichte von Donald Trump hat Anfang dieser Woche ihr zweites Buch über den ehemaligen US-Präsidenten veröffentlicht. Bereits im letzten Jahr geht ihr Werk durch die Decke.

Trump-Buch wird zum Bestseller

Innerhalb eines Tages wird das Buch mit dem Titel Zu viel und nie genug: Wie meine Familie den gefährlichsten Mann der Welt erschuf fast eine Million Mal vorbestellt und entwickelt sich damit zu einem Bestseller.

Jetzt will Mary mit ihrer zweiten Lektüre, welche am vergangenen Montag auf den Markt gekommen ist, den Menschen die Machenschaften und Intrigen von Donald Trump mitteilen.

Düstere Zukunft

Die Psychologin beabsichtigt damit nicht nur, ihren Onkel bloßzustellen, denn Mary Trump gibt ebenfalls eine Prognose über die Zukunft der Vereinigten Staaten ab.

In Das amerikanische Trauma: Die gespaltene Nation – und wie sie Heilung finden kann erläutert sie, dass sie mit der Wahl Joe Bidens als nächstem US-Präsidenten gehofft hat, dass Trump an Popularität verlieren würde.

Wird Trump erneut US-Präsident?

Stattdessen befürchtet sie jetzt, dass sich der Republikaner für die kommende Präsidentschaftswahl 2024 erneut als Kandidat aufstellen lässt. Demnach könne er sich auf die Unterstützung der Republikaner verlassen, wie die Verschwörungsbewegung QAnon behauptet:

Seit die Republikaner in den Bundesstaaten überall Gesetze verabschieden, die Wählerstimmen unterdrücken und eine Mehrheitsentscheidung unterlaufen sollen, weiß er, dass er die Partei in der Tasche hat.

Trump hat immer noch genügend Unterstützer:innen

Ein Vorteil für den ehemaligen Präsidenten ist, dass die "Faschisten" - wie seine Nichte die Republikaner nennt - Trump in der Theorie des Wahlbetrugs unterstützen.

So soll er bis zum jetzigen Zeitpunkt immer noch Gelder als ehemaliger Präsident erhalten. Ebenso glaubt die 56-Jährige, dass die laufenden Verfahren gegen ihren Onkel ihm langfristig nicht schaden werden. So erklärt sie:

Was da läuft, ist fester Bestandteil seines Lebens. Und er ist bisher immer davongekommen. Warum sollte es diesmal anders sein?
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