Coronavirus: In Spanien verkleidet sich ein Mann als Hund, um das Haus zu verlassen

In der spanischen Stadt Toledo wird ein Mann dabei fotografiert, wie er auf allen Vieren als Hund verkleidet durch die Straßen läuft. Ein Trick, mit dem er ganz sicher die strengen Ausgangsbeschränkungen umgehen wollte, die momentan in Spanien herrschen.

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Für manche sind alle Mittel gut genug, um dem Ausgehverbot zu trotzen, und sich auf einen kleinen Spaziergang zu begeben. Spanien befindet sich momentan mit über 80.000 Infizierten auf Platz 4 der am stärksten vom Coronavirus betroffenen Länder.

Mit Kreativität gegen die Ausgangsperre

Eine beängstigende Situation, die diesen Mann jedoch nicht davon abhält, seine Wohnung in Toledo (Spanien) mithilfe eines Täuschungsmanövers zu verlassen. Wie das Foto eines Twitter-Nutzers zeigt, wurde der Mann dabei fotografiert, wie er auf allen Vieren über den Bürgersteig läuft und dabei ein Hundekostüm trägt.

Natürlich lassen die Reaktionen auf das Foto von diesem "Menschenhund" in den sozialen Netzwerken nicht lange auf sich warten. "Ich glaub, dass ist ein reinrassiges Exemplar", scherzt einer der Internetznutzer.

Viele andere nehmen die Sache jedoch wesentlich ernster und bedauern die Tatsache, dass Menschen sich derartige Dinge einfallen lassen, um gegen die Ausgangssperre zu verstoßen, die momentan einfach notwendig ist, um gegen das Fortschreiten der Gesundheitskrise in Europa vorzugehen.

Ist der Ernst der Lage allen bewusst?

Dem spanischen Magazin Todo Noticiaszufolge wurde das verantwortungslose Verhalten dieses Mannes auch von mehreren Personen bei den Behörden der Stadt gemeldet. Spanien ist mit aktuell über 6.800 Todesopfern besonders stark von der Gesundheitskrise durch das Coronavirus betroffen.

Diese Woche hat die spanische Regierung daher beschlossen, die Ausgangssperren zu verlängern. Somit werden die Maßnahmen, die vorerst für fünfzehn Tage vorgesehen waren auf 30 Tage verlängert. Schulen, Restaurants und der Großteil der Geschäfte bleiben bis zum 14. April geschlossen.