"Russland zerstört Infrastruktur für Wärme und Energie": Selenskyj drängt auf Ende des Krieges im Herbst

Die Angst, dass sich der Ukraine-Krieg bis in den Winter ziehen könnte, wird in Kiew immer größer. In seiner letzten Videobotschaft drängt Selenskyj auf eine Beendigung des Krieges noch vor Herbstende.

Im Ukraine-Krieg ist noch längst kein Ende in Sicht. Erst kürzlich kommt es auch zu Angriffen auf die Halbinsel Krim und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj verkündet, dass das Ende des Krieges auf der 2014 von Russland eingenommenen ukrainischen Halbinsel enden werde.

Selenskyj drängt auf weitere Militärhilfe

In seiner Videobotschaft vom Mittwochabend drängt der Staatschef der Ukraine laut Tagesspiegel, dass sein Land dringend weitere Kriegshilfsmittel benötige, um den Krieg so schnell wie möglich zu beenden. Denn je geschwächter Russland wäre, desto schneller könne es zu Frieden im Land kommen, wie Selenskyj verkündet:

Je höher die Verluste der Okkupanten sind, desto schneller können wir unser Land befreien.

Der Krieg im Winter müsse unbedingt vermieden werden

Der Winter könne katastrophale Auswirkungen auf den weiteren Verlauf haben, so der Chef des ukrainischen Präsidialamtes, Andrij Jermak, wie der Tagesspiegel berichtet.

Er warnt davor, dass Russland die Infrastruktur für Wärme und Energie zerstören könnte. So erklärt Andrij Jermak die Notwendigkeit, den Krieg so schnell wie möglich zu beenden, wie ihn der Tagesspiegel zitiert:

Das ist einer der Gründe, warum wir maximale Maßnahmen ergreifen wollen, um den aktiven Teil des Kriegs bis Ende Herbst zu beenden.

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