Nach Bund-Länder-Treffen: Karl Lauterbach will noch strengere Corona-Maßnahmen

Am Freitag haben Bund und Länder neue Corona-Maßnahmen getroffen, mit denen sie auf die drohende Omikron-Welle vorab reagieren. Ein richtiger und wichtiger Schritt für Gesundheitsminister Karl Lauterbach, doch es wird noch schärfere Maßnahmen brauchen.

Seit Wochen beobachtet Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach die internationale Entwicklung der neuesten und bestätigten Corona-Variante. Er zeigt sich besorgt über die Dynamik von Omikron und sucht nach passenden Lösungen, um mit entsprechenden Corona-Maßnahmen auf die drohende Gefahr zu reagieren.

Omikron-Lage in den USA

Beim Bund-Länder-Treffen sei "ein ganz wichtiger Schritt nach vorne" gemacht worden, wie der SPD-Politiker in der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin" verkündet. Allerdings ist Lauterbach sich sicher: "(...)das wird nicht reichen, Omikron zu besiegen".

Lauterbach hat nämlich stets die internationale Lage im Blick und teilt seine Beobachtungen regelmäßig auf Twitter. So warnte er vor einigen Tagen vor der Entwicklung in den USA, die darauf hindeute, dass die Intensivstationen wieder überlastet werden könnten.

Omikron-Lage in den UK

Die Lage in den UK deute darauf hin, dass auch Kinder stark von Omikron betroffen sind. Er appelliert daher dafür, dass in Schulen wieder eine Maskenpflicht herrschen soll und das dort regelmäßig getestet werden soll.

Auch wegen dem Blick auf die internationale Lage haben Bund und Länder am Freitag neue Corona-Maßnahmen beschlossen und auch neue Quarantäneregeln eingeführt (mehr dazu im Video). Doch für Lauterbach sind dies nur erste Schritte in die richtige Richtung. Es brauche weitere strengere Maßnahmen, um Omikron zu besiegen.

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