Beziehungsmodell der Zukunft? Mehr als jeder Dritte kann sich Beziehung mit einem Avatar vorstellen

Wird es in Zukunft noch Beziehungen geben, wie wir sie heute kennen? Schon jetzt zeigt sich, dass die Online-Liebe einen immer größeren Stellenwert in unserem einnimmt.

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Ein Paar, das sich über Tinder kennengelernt hat, ist heutzutage nichts Besonderes oder gar Außergewöhnliches mehr. Was vor der Pandemie schon normal war, hat sich durch die Coronakrise noch mehr etabliert. Immer mehr Menschen finden ihren Partner online und führen mit ihm eine Online-Beziehung. In Zukunft könnten das immer mehr werden.

Liebe künftig nur noch online?

Eine neue, an 1000 Frauen und Männern durchgeführte Umfrage von Parship zeigt, dass mehr als ein Drittel der Befragten in Deutschland glauben, dass es aufgrund der Globalisierung und technischen Möglichkeiten zukünftig mehr Fernbeziehungen geben wird. 43 Prozent denken sogar, dass es mehr Paare geben wird, die sich nur virtuell kennen und lieben. Allerdings können sich das nur 16 Prozent der befragten Singles vorstellen.

Mehr als die Hälfte der Befragten geht davon aus, dass man den zukünftigen Partner fast nur noch online finden wird und 61 Prozent möchten häufiger auf virtuelle Dates denn auf reale gehen. Nicht nur beim Dating, auch beim Thema Sex zeigt sich ein neuer Trend: Knapp die Hälfte kann sich vorstellen, diesen über Messengerdienste, Videocalls und Virtual Reality auszuleben.

Beziehung zu Avataren immer wahrscheinlicher

Es geht aber noch weiter. Mehr als ein Dritter der Befragten glauben, dass zukünftig mehr Menschen eine Beziehung zu einem Avatar eingehen werden. Männer sind mit 41 Prozent überzeugter davon als Frauen (27 Prozent). Auch die Beziehung zu menschenähnlichen Robotern erscheint immer mehr Menschen wahrscheinlich. 11 Prozent der Singles können sich sogar vorstellen, mit einem Roboter oder Avatar eine Beziehung einzugehen.