Muskeln wie ein Rugby-Spieler: So geht ihr es richtig an
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Muskeln wie ein Rugby-Spieler: So geht ihr es richtig an

Rugby-Spieler haben in der Regel jede Menge Kraft. Um auf ihr Niveau zu kommen, solltet ihr ganz spezielle Übungen machen. Wir haben hier einige für dich zusammen gestellt.

Sie sind immer schneller und immer kräftiger. In rund zwanzig Jahren haben die Rugby-Spieler sich geradezu einen neuen Körperbau zugelegt und sind echte Kampfmaschinen geworden.

Zum Beispiel haben die Staturen der Spieler sich zwischen den Weltmeisterschaften von 1987 und 2011 massiv verändert: 1987 war ein Rugby-Spieler im Schnitt 1,85 m groß und wog ca. 91 kg, wohingegen der Durchschnitt 2011 bei 1,88 m und 104 kg lag. Das macht 3 Zentimeter und 13 Kilo mehr.

Das Training der Rugby-Spieler hat es in sich.  Alistair Berg@Getty Images

Masse und Kraft

Natürlich mussten die Spieler Gewichte heben, um solche Muskelprotze zu werden, und es ist keine Seltenheit, dass sie beim Squat über 240 kg schaffen (vor allem die Angreifer).

Die Rugby-Spieler von heute haben nicht nur viel Muskelmasse, sondern auch jede Menge Kraft. Die Gene spielen dabei natürlich eine Rolle, aber Kraft kann man trainieren, wie dieses spezielle Training beweist.

Das Kraft-Workout eines Rugby-Spielers

  • Landmine Press oder Schulterdrücken: 5 Serien à 5 Wiederholungen
  • Bankdrücken mit Gewichtstange: 5 Serien à 5 Wiederholungen
  • Squat mit Gewichtstange: 5 Serien à 5 Wiederholungen

Wir trainieren die Kraft, also arbeiten wir mit kurzen Serien und schweren Gewichten. Achtung: Nur weil man schwere Gewichte benutzt, darf man die Technik nicht vernachlässigen, ganz im Gegenteil: Genau für solche Momente arbeitet man daran, die Bewegungen richtig auszuführen, denn man kann sich leicht Verletzungen zuziehen.

Denkt daran, euch einen guten Trainingspartner zuzulegen, der euch assistiert und macht dieses Workout nicht alleine. Zwischen den Serien solltet ihr jedes Mal ca. zwei Minuten Pause machen, um es euren Muskeln zu ermöglichen, sich etwas zu erholen.

Von Maximilian Vogel

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