Aufgespritzte Muskeln: Kurze Zeit später stirbt das Gewebe des Russen ab
© alana_mamaeva @ Instagram

Aufgespritzte Muskeln: Kurze Zeit später stirbt das Gewebe des Russen ab

Enorm große Oberarme sind sein Markenzeichen: Die künstlich aufgespritzten Oberarme machen den Russen in den sozialen Medien zwar bekannt, doch kosten sie ihm beinahe das Leben.

Seine Ärzte warnen ihn: Wenn er so weiter macht und das künstlich aufgespritzte Gewebe behält, könnte es zu einem frühzeitigen Tod kommen. Zu dem Synthol-Mix, wie es einige Zeit vorher geheißen hat und wie wir berichtet haben, wird nun klar, dass er sich eigentlich eine erdölartige Substanz eingespritzt hat.

John Sommer / Getty ImagesBodybuilder spritzen sich oftmals Synthol in die Arme, doch Kirill hat zu einer erdölartigen Substanz gegriffen.

Oberarme so hart wie Stein

Der 23-jährige Bodybuilder Kirill Tereshin bekommt riesige Oberarme, aber nicht von dem perfekten Training, sondern von seinen Injektionen. Innerhalb kürzester Zeit röten sie sich und beginnen zu schmerzen. Zusätzlich werden sie hart wie Stein. Als es ihm noch gut geht, nennt er seine riesigen Arme Bazookas...

Erst als die Ärzte ihm eindringlich zu einer Operation raten, um das absterbende Gewebe zu entfernen, da ihm ansonsten eine doppelte Amputation bevorstehen würde, stimmt er endlich zu.

Dr. Dimitry Melnikow entfernt das Gewebe, das durch die Erdöl-Injektionen abgestorben ist. Die britische Sun zeigt sogar Fotos, wie der Arzt die abgestorbenen Muskeln in den Händen hält, doch dieser Link ist nichts für einen schwachen Magen und wir haben uns dafür entschieden, dieses schockierende Material nicht zu zeigen.

Abgestorbenes Muskelgewebe wird operativ entfernt

Aus einem Arm alleine entfernt der Chirurg ein 1,5 Kilogramm schweres Narbengewebe, das aus abgestorbenem Gewebe und Muskelteilen besteht. Doch damit ist erst der Anfang geschafft: Kirill Tereshin muss sich mindestens noch drei weiteren Eingriffen stellen, ehe sein Körper wieder anfangen kann zu heilen.

Ob er danach jemals wieder die Arme normal bewegen kann, wird sich zeigen. Doch der chirurgische Eingriff wird ihm das Leben retten. Denn die Idee, sich Erdöl in die Muskeln zu injizieren, hat zur Folge, dass sein Blutfluss blockiert ist und das Gewebe abstirbt, so der behandelnde Arzt:

Als Ergebnis stirbt das Gewebe ab und vernarbt. Es wird so hart wie ein Baum. Man kann sogar darauf klopfen und bekommt das übliche Geräusch zu hören.

Kurze Zeit später schwellen seine Arme an, die Haut rötet sich enorm und er bekommt starke Schmerzen. Diese breiten sich schließlich im gesamten Körper aus und er bekommt immer wieder Fieber und fühlt sich schwach. Mithilfe der Aktivistin Alana Mameva entscheidet er sich für die rettende Operation.

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