Neue Corona-Studie belegt: Wer langsam geht, hat ein höheres Risiko!
Neue Corona-Studie belegt: Wer langsam geht, hat ein höheres Risiko!
Neue Corona-Studie belegt: Wer langsam geht, hat ein höheres Risiko!
Weiterlesen

Neue Corona-Studie belegt: Wer langsam geht, hat ein höheres Risiko!

Von Alma Feliz
Letzte Änderung

Eine neue Studie enthüllt, dass die Wahrscheinlichkeit für eine schwerere Corona-Erkrankung für Menschen, die langsam gehen, höher ist, als für ihre schnelleren Mitmenschen. Was ist dran?

Im englischen Leicester werden die Gehgewohnheiten von 400.000 Teilnehmern untersucht. Ziel ist es, eine mögliche Verbindung zwischen langsam gehenden Menschen und solchen, die härter vom Coronavirus getroffen werden, festzustellen.

Je langsamer ihr geht, desto wahrscheinlicher sterbt ihr an Corona

Tatsächlich scheinen die langsameren Fußgänger größere Gefahr zu laufen, ernstere Corona-Komplikationen zu entwickeln, die auch zum Tod führen können.

Auf diesen Ansatz kommt das Leicester Biomedical Research Centre mithilfe des Body Mass Index (BMI). Die Forscher setzen diesen Wert für jede Person mit den von ihr gemachten Geschwindigkeitsangaben in Bezug.

In die erfassten Daten fügen die Forscher noch eine weitere Orientierungshilfe ein. Sie definieren, dass ein langsam gehender Mensch weniger als drei Meilen (etwa 4,8 Kilometer) pro Stunde geht.

Jemand, der sich mit mittlerer Geschwindigkeit fortbewegt, kommt auf etwa 4,8 bis 6,4 Kilometer. Schnelle Läufer schaffen nach dieser Rechnung sogar mehr als 6,4 Kilometer pro Stunde.

Der BMI ist entscheidend für die Reaktion auf das Coronavirus

Langsam gehende Menschen haben demnach eine 2,5-mal höhere Wahrscheinlichkeit, ernste Corona-Symptome zu entwickeln. Mit steigendem BMI erhöht sich diese Wahrscheinlichkeit.

Man sollte jedoch beachten, dass der BMI als Messlatte in der jüngsten Zeit stark kritisiert wurde. Ob er der beste Weg ist, gesundes Körpergewicht zu messen, ist zweifelhaft.

Dr. Tom Yates von der University of Leicester, ist Spezialist für körperliche Aktivität, sitzende Tätigkeiten und Gesundheit. Ihm zufolge ist dies die erste Untersuchung, die eine solche Verbindung ungeachtet de Körpergewichts nachweist. Weiterhin erklärt er:

Die laufenden Untersuchungen zu Gesundheitskontrollen sind gut beraten, in Ergänzung zum BMI einfache Angaben zur körperlichen Fitness zu erfassen, so wie die von jedem Einzelnen angegebene Gehgeschwindigkeit, um damit Corona-Risiken möglicherweise besser einschätzen zu können.

Eine weitere Möglichkeit wäre, sich mit AstraZeneca impfen zu lassen, da laut einer Studie die Krankenhausaufenthalte bei diesem Vakzin um 94% sinken ;)


Mehr
Keine Verbindung
Bitte Einstellungen prüfen